Bundesregierung verteidigt Empfang von Syriens Übergangspräsident

27. März 2026
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Bundesregierung verteidigt Empfang von Syriens Übergangspräsident

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Empfang von syrischem Präsidenten in Berlin

() – Die Bundesregierung verteidigt den für Montag geplanten Empfang von Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa. Es sei wichtig, mit dem syrischen Regime im Austausch zu bleiben, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag der .

Dass der Kanzler den syrischen Machthaber sogar zum Mittagessen treffe, sei im Übrigen keine besondere Ehre, sondern eine Frage der Höflichkeit. Dem Vorwurf, dass al-Scharaa ein Kriegsverbrecher sei, wolle er sich ausdrücklich nicht anschließen, so Kornelius.

Die Kurdische Gemeinde kritisierte den Besuch. Al-Scharaa sei ein ehemaliger Dschihadistenführer, dessen Organisation Hayat Tahrir al-Sham (HTS) lange Zeit von den Vereinten Nationen als Terrororganisation eingestuft wurde. Er trage Verantwortung für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als früherer Anführer der Al-Nusra-Front stehe al-Scharaa für Massaker, Vertreibungen und systematische Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in . Betroffen seien insbesondere Kurden aller Glaubensrichtungen, aber auch Alawiten, Drusen und Christen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesregierung verteidigt Empfang von Ahmed al-Scharaa.
  • Regierungssprecher bezeichnet Treffen als Frage der Höflichkeit.
  • Kurdische Gemeinde kritisiert al-Scharaa als Kriegsverbrecher.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtigkeit des Austauschs mit dem syrischen Regime betont
  • Hoher diplomatischer Besuch könnte Einfluss auf die Situation in Syrien haben
  • Kritische Stimmen wegen der Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des Gastgebers

Wer ist betroffen?

  • Kurden aller Glaubensrichtungen
  • Alawiten
  • Drusen
  • Christen

Zahlen/Fakten?

  • Ahmed al-Scharaa ist ehemaliger Dschihadistenführer.
  • Hayat Tahrir al-Sham (HTS) wurde von den UN als Terrororganisation eingestuft.
  • Al-Scharaa wird für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht.

Wie geht’s weiter?

  • Empfang von Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung bleibt geplant
  • Austausch mit dem syrischen Regime wird als wichtig erachtet
  • Kritik an Al-Scharaa wegen seiner Vergangenheit und Menschenrechtsverletzungen bleibt bestehen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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