Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein im Fokus
Kiel () – Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls, hat die Landesregierung aufgefordert, die Umsetzung der Krankenhausreform aktiv zu gestalten und nicht zu einem bloßen Standortabbauprogramm werden zu lassen. Das teilte die Fraktion am Mittwoch mit.
Pauls sagte, die Ziele der Reform seien richtig, doch die Versorgung dürfe sich nicht länger allein am ökonomischen Druck orientieren.
Besonders die Geburtshilfe dürfe nicht weiter abgebaut werden. Werdende Eltern müssten sich auf eine gut erreichbare und sichere Versorgung verlassen können.
Auch die Grund- und Notfallversorgung müsse im ländlichen Raum sowie auf den Inseln und Halligen sichergestellt bleiben.
Die SPD-Politikerin kritisierte die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser, die finanziell massiv unter Druck stünden. Schleswig-Holstein sei ein Flächenland mit besonderen geografischen Herausforderungen.
Daher müsse das Land die Spielräume und Ausnahmemöglichkeiten optimal nutzen. Die Reform dürfe nicht über die Köpfe der Menschen hinweg umgesetzt werden, die Regionen bräuchten jetzt klare Ansagen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD fordert aktive Gestaltung der Krankenhausreform
- Geburtshilfe und Grundversorgung müssen sichergestellt bleiben
- Kritisiert wirtschaftlichen Druck auf viele Krankenhäuser in Schleswig-Holstein
Warum ist das wichtig?
- Wichtigkeit der aktiven Gestaltung der Krankenhausreform zur Vermeidung von Standortabbau
- Sicherstellung einer guten Erreichbarkeit und Sicherheit in der Geburtshilfe
- Erhalt der Grund- und Notfallversorgung im ländlichen Raum und auf Inseln
Wer ist betroffen?
- Werdende Eltern
- Patienten in ländlichen Regionen
- Krankenhäuser in Schleswig-Holstein
Zahlen/Fakten?
- Versorgung im ländlichen Raum, Inseln und Halligen muss sichergestellt bleiben
- Geburtshilfe darf nicht weiter abgebaut werden
- Krankenhäuser stehen finanziell massiv unter Druck
Wie geht’s weiter?
- Aktive Gestaltung der Krankenhausreform durch die Landesregierung
- Sicherstellung der Geburtshilfe und Grundversorgung im ländlichen Raum
- Nutzung von Spielräumen und Ausnahmemöglichkeiten für die Krankenhäuser
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