Syrischer Präsident im Kanzleramt empfangen

30. März 2026
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Syrischer Präsident im Kanzleramt empfangen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Syrian President’s Visit to Berlin

() – Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfangen worden. Im Kanzleramt sind ein Vier-Augen-Gespräch sowie ein gemeinsames Mittagessen geplant, bevor beide am Nachmittag vor die Presse treten wollen.

Bereits am Vormittag war al-Scharaa von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen worden. Danach ging es für ihn weiter zu einem deutsch-syrischen Wirtschafts-Roundtable, der auf Einladung des Auswärtigen Amts, des Bundeswirtschaftsministeriums und des Entwicklungsministeriums stattfand. Dort sagten die Bundesregierung und deutsche Unternehmen dem syrischen Übergangspräsidenten Unterstützung beim Wiederaufbau zu. „Wir stehen an der Seite Syriens“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU). Am Nachmittag ist noch ein Treffen von al-Scharaa mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplant, bei dem es um Abschiebungen sowie die freiwillige Rückkehr nach gehen soll.

Begleitet wird der Staatsbesuch in der Hauptstadt von scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Es sind mehrere Demonstrationen angemeldet – sowohl von Unterstützern des syrischen Machthabers als auch von Kritikern. Auch in der Nähe des Kanzleramts versammelten sich zahlreiche Menschen mit syrischen Fahnen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz, um den Besuch abzusichern.

Al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 Interimspräsident von Syrien. Zuvor hatte er als Anführer des syrischen Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) den Sturz des Assad-Regimes erreicht. Als HTS-Anführer war er ein gesuchter Terrorist, ihm werden teilweise heftige Kriegsverbrechen vorgeworfen. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich aber als gemäßigter Anführer, der sich dem Westen annähern will. Die Lage in Syrien bleibt aber angespannt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Ahmed al-Scharaa am 30.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt den syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa im Kanzleramt.
  • Die Bundesregierung und deutsche Unternehmen bieten al-Scharaa Unterstützung beim Wiederaufbau Syriens an.
  • Es sind mehrere Demonstrationen während des Staatsbesuchs angemeldet; die Polizei sichert den Besuch mit einem Großaufgebot ab.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung der Bundesregierung für den syrischen Wiederaufbau
  • Diskussion über Rückkehr von Geflüchteten nach Syrien
  • Bedeutung des Treffens für deutsch-syrische Beziehungen

Wer ist betroffen?

  • syrischer Präsident Ahmed al-Scharaa
  • Bundeskanzler Friedrich Merz
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Zahlen/Fakten?

  • Ahmed al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 Interimspräsident von Syrien.
  • Al-Scharaa war zuvor Anführer des Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS).
  • Mehrere Demonstrationen sind während des Staatsbesuchs angemeldet.

Wie geht’s weiter?

  • Gemeinsames Pressegespräch am Nachmittag
  • Treffen mit Bundesinnenminister über Rückkehr nach Syrien
  • Unterstützung beim Wiederaufbau zugesagt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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