Nächste Wahlrechtsreform: Prien fordert Prüfung von Parität

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

Nächste Wahlrechtsreform: Prien fordert Prüfung von Parität

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wahlrechtsreform und Geschlechterparität in Berlin

() – Im Koalitionsstreit über die nächste Wahlrechtsreform spricht sich Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für eine Prüfung von paritätischen Modellen aus.

„Eine Wahlrechtsreform muss kommen. Wer im Wahlkreis direkt gewählt wird, muss einen Sitz im Deutschen Bundestag erhalten – alles andere führt nur zu mehr Politikverdrossenheit, denn eine Abwertung der Erststimme im Wahlkreis verletzt das Demokratieprinzip“, sagte die CDU-Vizevorsitzende dem Focus. „Im Zuge einer solchen Reform sollte auch geprüft werden, wie ein verfassungsmäßiger Weg zur Parität aussehen könnte.“

Die SPD nennt die bessere Repräsentation von Frauen im Parlament als Bedingung für eine weitere Reform. „Parität in Parlamenten war immer unser Ziel. Wenn das Wahlrecht reformiert wird, dann nur mit Parität“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb dem Magazin.

Die Chefin des Familienausschusses, Saskia Esken, pocht ebenfalls auf eine Gesetzesänderung. „Wenn wir jetzt das Wahlrecht reformieren, dann sollten wir dafür sorgen, dass Frauen eine angemessene Vertretung im Bundestag erhalten“, fügt die frühere SPD-Vorsitzende hinzu.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 10.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Karin Prien spricht sich für eine Wahlrechtsreform und paritätische Modelle aus.
  • SPD fordert bessere Repräsentation von Frauen als Bedingung für die Reform.
  • Saskia Esken betont die Notwendigkeit einer Gesetzesänderung für angemessene Frauenvertretung im Bundestag.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Demokratie durch direkte Wahl im Wahlkreis
  • Erhöhung der Repräsentation von Frauen im Bundestag
  • Verringerung der Politikverdrossenheit durch gerechtere Wahlgesetze

Wer ist betroffen?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU)
  • Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb (SPD)
  • Saskia Esken (SPD)

Zahlen/Fakten?

  • Karin Prien befürwortet eine Wahlrechtsreform mit einem verfassungsmäßigen Weg zur Parität.
  • SPD sieht bessere Repräsentation von Frauen im Parlament als Bedingung für die Reform.
  • Saskia Esken fordert eine angemessene Vertretung von Frauen im Bundestag bei der Reform.

Wie geht’s weiter?

  • Prüfung von paritätischen Modellen zur Wahlrechtsreform
  • Sicherstellung der direkten Wahlkreise für Sitze im Bundestag
  • Einbeziehung der Frauenrepräsentation in die Reformdiskussion
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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