Prien zeigt Sympathie für Frauenstreik

6. März 2026
1 min Lesezeit

Prien zeigt Sympathie für Frauenstreik

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Frauenrechte und Gleichstellung in Deutschland

() – Familienministerin Karin Prien (CDU) hat Sympathie für den Frauenstreiktag am 9. März gezeigt.

„In hat der Frauenstreik vor 50 Jahren einen Impuls für wichtigen Fortschritt in der Gleichstellungspolitik gegeben“, sagte sie den Funke-Zeitungen. „Dieses Instrument wäre für mich persönlich nicht die erste Wahl, aber ich kann gut nachvollziehen, wenn Frauen so ein Zeichen setzen.“

Das Arbeitsrecht – das nur Streiks unter gewerkschaftlichem Dach erlaubt – sieht Prien nicht als Hindernis. „Wenn man ein Zeichen setzen will, ist es umso wirksamer, wenn man auch bereit ist, dafür Konsequenzen in Kauf zu nehmen“, sagte sie. „Die Frauen, die sich da aufmachen, sind mutig.“

Zugleich erinnerte Prien an die Vorgaben des Grundgesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern. „Die Umsetzung der Gleichberechtigung ist kein frommer Wunsch von engagierten Frauenrechtlerinnen, sondern ein Verfassungsauftrag“, sagte sie. „Und den haben wir noch nicht zur Gänze erfüllt.“ Frauen hätten große Fortschritte gemacht, etwa beim Zugang zu Bildung, zum Studium, auch beim Zugang zu Aufsichtsräten, führte die Ministerin aus. „Bei den Vorständen und insbesondere bei Führungspositionen ist die Situation noch ausbaufähig. Gleiches gilt für die faire Bezahlung von Frauen. In den Bundes- und Landesparlamenten und auf der kommunalen Ebene sind Frauen derzeit auch nicht angemessen vertreten.“

Rückschritte gebe es bei der Repräsentation von Frauen in Parlamenten. „Im Deutschen Bundestag haben wir weniger weibliche Abgeordnete als vor der letzten Wahl“, kritisierte sie. „Man kann es sich einfach machen und sagen, das liegt vor allem an der AfD. Ich glaube, alle Parteien müssen das im Blick behalten.“ Politische Arbeit müsse familienfreundlicher werden – mit planbareren Sitzungszeiten, verlässlicher Kinderbetreuung und einer besseren Vereinbarkeit von Mandat und Familie, forderte Prien.

Ihr sei wichtig, die ungelöste Frage der angemessenen Repräsentation „breit zu debattieren und ernsthaft zu prüfen, wie ein verfassungskonformer Vorschlag für mehr Parität im Parlament aussehen kann“. Auf die Frage, ob Gleichstellung ein Herzensanliegen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) sei, antwortete Prien: „So jedenfalls erlebe ich ihn. Er hat ja auch die Quote in unserer Partei mit durchgesetzt. Ohne ihn wäre das nicht gelungen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 05.03.2026

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,6/5 (12 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Familienministerin Karin Prien zeigt Sympathie für den Frauenstreiktag am 9. März.
  • Sie betont, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern ein Verfassungsauftrag ist und noch nicht vollständig erfüllt ist.
  • Prien kritisiert den Rückgang der weiblichen Repräsentation im Deutschen Bundestag und fordert familienfreundliche politische Arbeit.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung des Frauenstreiks für Gleichstellungspolitik
  • Notwendigkeit der Verfassungsgemäßen Umsetzung von Gleichberechtigung
  • Förderung der Repräsentation von Frauen in politischen Ämtern

Wer ist betroffen?

  • Frauen
  • Familien
  • Abgeordnete im Deutschen Bundestag

Zahlen/Fakten?

  • Frauenstreik in Island vor 50 Jahren hat Fortschritt in der Gleichstellungspolitik gebracht.
  • Weniger weibliche Abgeordnete im Deutschen Bundestag als vor der letzten Wahl.
  • Frauen sind in Führungspositionen und bei fairem Lohn unterrepräsentiert.

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Gleichstellung und Frauenrepräsentation weiterführen
  • Vorschläge für mehr Parität im Parlament prüfen
  • Politische Arbeit familienfreundlicher gestalten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss