Staatsanwaltschaft erwirkt rechtskräftige Strafbefehle gegen Flughafen-Hahn-Manager

27. Januar 2026
1 min Lesezeit

Staatsanwaltschaft erwirkt rechtskräftige Strafbefehle gegen Flughafen-Hahn-Manager

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Strafbefehle am Flughafen Hahn

() – Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat im Zusammenhang mit Vorgängen am Flughafen Hahn rechtskräftige Strafbefehle gegen drei Verantwortliche von dort tätigen Gesellschaften erwirkt. Das teilte die Behörde am Dienstag mit.

Den Männern wird Untreue und in Teilen auch Subventionsbetrug zur Last gelegt. Sie sollen durch pflichtwidrige Handlungen ihrer Gesellschaften einen finanziellen Schaden zugefügt und so Landesmittel zu Unrecht erhalten haben.

Den Verurteilten wird konkret vorgeworfen, unter anderem Rechnungen über 73.000 Euro akzeptiert und bezahlt zu haben, obwohl keine Leistungen erbracht wurden.

Zudem hätten sie es unterlassen, Betriebsausgaben um 108.000 Euro zu senken. Zwei der Manager sollen zudem Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung in Höhe von 294.000 Euro entzogen und unnötige Mietkosten von 322.000 Euro verursacht haben.

Das Land erlitt durch den Subventionsbetrug einen Schaden von bis zu 186.000 Euro.

Ein Verurteilter wurde zusätzlich wegen Insolvenzverschleppung und Bankrotts verurteilt, weil er den Insolvenzantrag für eine Gesellschaft verzögert und Jahresabschlüsse nicht fertiggestellt habe. Gegen einen vierten Beschuldigten wurde das Verfahren gegen eine Geldauflage eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft betonte, dass zugunsten der Verurteilten berücksichtigt wurde, dass sie Anweisungen der Mehrheitsgesellschafterin befolgt hätten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Staatsanwaltschaft Koblenz erwirkt Strafbefehle gegen drei Verantwortliche am Flughafen Hahn
  • Den Beschuldigten wird Untreue und Subventionsbetrug vorgeworfen
  • Finanzielle Schäden durch nicht erbrachte Leistungen und falsche Rechnungen in Höhe von 186.000 Euro entstanden

Warum ist das wichtig?

  • Erkenntnis über Untreue und Subventionsbetrug am Flughafen Hahn
  • Finanzielle Konsequenzen und strafrechtliche Verantwortung für Verantwortliche
  • Notwendigkeit der Einhaltung von Gesetzen und Verpflichtungen im Management

Wer ist betroffen?

  • drei verantwortliche Männer von Gesellschaften am Flughafen Hahn
  • Land Rheinland-Pfalz
  • ein vierter beschuldigter Mann (Verfahren eingestellt)

Zahlen/Fakten?

  • 73.000 Euro Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen akzeptiert und bezahlt
  • 108.000 Euro Betriebsausgaben nicht gesenkt
  • Schaden von bis zu 186.000 Euro für das Land Rheinland-Pfalz durch Subventionsbetrug

Wie geht’s weiter?

  • Mögliche Berufung der Verurteilten gegen die Strafbefehle
  • Weitere Ermittlungen oder Verfahren gegen andere Beteiligte
  • Überprüfung von internen Kontrollmechanismen am Flughafen Hahn
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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