Deutschland plant erneute Kandidatur für UN-Sicherheitsrat

5. Juni 2026
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Deutschland plant erneute Kandidatur für UN-Sicherheitsrat

News - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Deutschland strebt UN-Sicherheitsrat wieder an

Tivat/New York () – hat angekündigt, sich nach der gescheiterten Kandidatur für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die Periode 2035/36 erneut um einen Sitz im mächtigsten UN-Gremium zu bewerben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte diese Ankündigung am Rande des EU-Westbalkan-Gipfels in .

In der UN-Generalversammlung in New York war Deutschland am Mittwoch mit seiner Kandidatur für einen Sitz im Rat in den nächsten beiden Jahren bereits im ersten Wahlgang unerwartet deutlich und unterlegen. Deutschland erhielt nur 104 Stimmen, während für die nötige Zweidrittelmehrheit 127 Stimmen erforderlich gewesen wären. Portugal erhielt 134 Stimmen, Österreich 131. Die Weltorganisation hat insgesamt 193 Mitgliedsstaaten.

Deutschland war bereits sechsmal im Sicherheitsrat vertreten, zuletzt 2019 und 2020. Laut Diplomaten war Deutschland bei einer Kandidatur bisher noch nie durchgefallen. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte eine tiefgreifende Analyse der Gründe für das Scheitern an. Wie eine solche Analyse genau aussehen solle, wollte die Bundesregierung auf Anfrage der am Freitag jedoch nicht spezifizieren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vereinte Nationen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutschland beabsichtigt, sich nach gescheiterter Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat erneut zu bewerben.
  • Bei der Wahl erhielt Deutschland nur 104 von 193 Stimmen und unterlag Österreich und Portugal.
  • Außenminister kündigt eine Analyse der Gründe für das Scheitern an.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung der Rolle Deutschlands im Sicherheitsrat für internationale Diplomatie und Einflussnahme.
  • Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Position nach gescheiteter Kandidatur.
  • Notwendigkeit einer Analyse zur Identifizierung von Schwächen im Auswahlprozess.

Wer ist betroffen?

  • Deutschland
  • Bundeskanzler Friedrich Merz
  • Außenminister Johann Wadephul

Zahlen/Fakten?

  • Deutschland erhielt 104 Stimmen bei der UN-Wahl, benötigt wurden 127 für die Mehrheit.
  • Portugal erhielt 134 Stimmen, Österreich 131.
  • Deutschland war sechsmal im Sicherheitsrat vertreten, zuletzt 2019 und 2020.

Wie geht’s weiter?

  • Deutschland plant erneute Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat 2035/36
  • Analyse der Gründe für das Scheitern der aktuellen Kandidatur angekündigt
  • Details zur Analyse noch nicht spezifiziert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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