Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Deutschlands UN-Sicherheitsratsbewerbung gescheitert
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die gescheiterte Bewerbung Deutschlands für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verteidigt.
„Mein Dank gilt allen, die unsere Bewerbung mit Engagement und Sachverstand vorangetrieben haben, im Auswärtigen Amt, an unseren Auslandsvertretungen und in vielen Hauptstädten der Welt. Diese Arbeit war richtig, und sie wird Deutschland langfristig zugutekommen“, erklärte Merz am Mittwoch. „Wir haben uns mit Überzeugung beworben. Wir haben das Ziel nicht erreicht.“
Der Bundeskanzler gratulierte allen gewählten Staaten, besonders den direkten Mitbewerbern Portugal und Österreich. „Mit beiden Ländern verbindet uns eine enge europäische Partnerschaft und die gemeinsame Verantwortung in den Vereinten Nationen“, so Merz.
„Die Aufgaben, die uns in den Vereinten Nationen gestellt sind, ändern sich durch dieses Ergebnis nicht“, erklärte er. „Deutschland bleibt ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems. Diese Verantwortung tragen wir mit Entschlossenheit.“
Deutschland war bei der Wahl für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bereits im ersten Wahlgang seinen Konkurrenten Portugal und Österreich klar unterlegen. Portugal bekam in geheimer Wahl 134 Stimmen, Österreich 131 und Deutschland nur 104 Stimmen.
Die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag nach Angaben von Annalena Baerbock (Grüne), derzeit Präsidentin der Generalversammlung, bei 127 Stimmen – Portugal und Österreich bekommen damit für zwei Jahre einen Sitz im Sicherheitsrat.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 02.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz verteidigt die gescheiterte Bewerbung Deutschlands für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
- Deutschland erhielt in der Wahl nur 104 Stimmen und war damit klar schlecht platziert gegenüber Portugal (134 Stimmen) und Österreich (131 Stimmen).
- Portugal und Österreich wurden gewählt und bekommen einen Sitz im Sicherheitsrat für zwei Jahre.
Warum ist das wichtig?
- Deutschland bleibt ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems.
- Die Bewerbung stärkt langfristig Deutschlands Engagement in internationalen Angelegenheiten.
- Die enge europäische Partnerschaft wird weiterhin gefördert.
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Deutschland
- Portugal und Österreich
Zahlen/Fakten?
- Deutschland erhielt 104 Stimmen im ersten Wahlgang
- Portugal erhielt 134 Stimmen, Österreich 131 Stimmen
- Notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag bei 127 Stimmen
Wie geht’s weiter?
- Deutschland bleibt aktiver Akteur in den Vereinten Nationen.
- Fortsetzung der multilateralistischen Bemühungen.
- Langfristige Vorteile durch die Bewerbung weiterhin angestrebt.
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