Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Thüringen: Kritik an Polizeigesetz-Novelle
Erfurt () – Die Linke im Thüringer Landtag lehnt den von Innenminister Georg Maier (SPD) angedachten KI-basierten Datenabgleich im Zuge der Novellierung des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) entschieden ab. Das teilte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Ronald Hande, am Mittwoch mit.
Hande erklärte, eine Überarbeitung des Gesetzes sei zwar notwendig, etwa im Bereich des Opferschutzes.
Dieser Umstand dürfe jedoch nicht dazu führen, dass „stillschweigend durch die Hintertür Grundrechte geschliffen werden“. Es sei völlig unklar, welche Datenquellen ausgewertet werden sollen und nach welchen Kriterien vorgegangen werden solle.
Die Linke stehe für einen sachlichen Austausch zur Verfügung, werde den Gesetzentwurf in der vorliegenden Form aber weiter ablehnen.
Wer demokratische Mehrheiten wolle, müsse sich bewegen und die bereits im Vorfeld geäußerte Kritik aufgreifen, erklärte der Abgeordnete.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke im Thüringer Landtag lehnt den KI-basierten Datenabgleich im Polizeiaufgabengesetz ab.
- Es besteht Unklarheit über die Datenquellen und Kriterien für die Auswertung.
- Die Linke fordert einen sachlichen Austausch, lehnt jedoch den Gesetzentwurf in der aktuellen Form ab.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Grundrechte der Bürger
- Notwendigkeit eines transparenten und sachlichen Austauschs über Gesetzesänderungen
Wer ist betroffen?
- Die Linke im Thüringer Landtag
- Innenminister Georg Maier (SPD)
- Betroffene durch mögliche Grundrechtseingriffe
Zahlen/Fakten?
- Ablehnung des KI-basierten Datenabgleichs im Polizeiaufgabengesetz durch die Linke
- Notwendigkeit einer Überarbeitung des Gesetzes im Bereich Opferschutz
- Unklarheit über auszuwertende Datenquellen und Kriterien
Wie geht’s weiter?
- Überarbeitung des Polizeiaufgabengesetzes erforderlich
- Vorschläge müssen Grundrechte respektieren
- Linke bietet sachlichen Austausch an, lehnt aktuellen Entwurf ab
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