Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein
Kiel () – Der SSW-Landtagsabgeordnete Christian Dirschauer hat sich entschieden gegen Kürzungsvorschläge bei stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Eltern und Kinder ausgesprochen. Das teilte der Politiker in einer Rede im Kieler Landtag mit.
Er reagierte damit auf Überlegungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus dem vergangenen Jahr, bei denen Einsparungen bei Eltern-Kind-Kuren angeregt worden waren.
Dirschauer betonte, dass es sich bei den Kuren um keine ‚Luxusangebote‘ handle, sondern um wichtige medizinische Präventionsmaßnahmen, die oft der ‚letzte Strohhalm‘ für belastete Familien seien. Ziel sei es, eine Chronifizierung von Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit zu verhindern.
Organisationen wie das DRK oder das Müttergenesungswerk hätten den Sparvorschlag als fachlich unbegründet und gesellschaftlich unverantwortlich kritisiert.
Der Abgeordnete wies zudem auf die wirtschaftliche Bedeutung der Kureinrichtungen für Schleswig-Holstein hin, von Sylt bis Timmendorf. Die laufenden Kosten der Krankenkassen stiegen zwar stärker als die Einnahmen, doch der Kostenanteil für Eltern-Kind-Kuren habe 2024 nur 0,18 Prozent der Gesamtausgaben betragen.
Es brauche daher klügere Vorschläge zur Stabilisierung des Systems, so Dirschauer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strand (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Christian Dirschauer spricht sich im Kieler Landtag gegen Kürzungsvorschläge für Eltern-Kind-Kuren aus.
- Der Abgeordnete betont die Wichtigkeit der Kuren als medizinische Präventionsmaßnahmen für belastete Familien.
- Organisationen kritisieren den Sparvorschlag als fachlich unbegründet und gesellschaftlich unverantwortlich.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die medizinische Prävention belasteter Familien
- Verhindert Chronifizierung von Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit
- Wirtschaftliche Bedeutung der Kureinrichtungen für die Region
Wer ist betroffen?
- Eltern
- Kinder
- belastete Familien
Zahlen/Fakten?
- Kostenanteil für Eltern-Kind-Kuren 2024: 0,18 Prozent der Gesamtausgaben
- Starke Kostensteigerung der Krankenkassen im Vergleich zu Einnahmen
- Kuren als wichtige medizinische Präventionsmaßnahmen für Familien
Wie geht’s weiter?
- Weiterverhandlungen über alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Eltern-Kind-Kuren
- Fachlicher Austausch mit Organisationen zur Verbesserung der Kuren
- Politische Unterstützung für den Erhalt und die Förderung von Rehabilitationsmaßnahmen
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