Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zukunft der Fischerei in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die SSW-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, endlich Klarheit über die Zukunft der Fischerei in Schleswig-Holstein zu schaffen. Fraktionschef Christian Dirschauer teilte mit, man habe eine Große Anfrage eingereicht, um die tatsächliche Lage der Branche ’schwarz auf weiß‘ auf den Tisch zu legen.
Die Fischerei stehe unter historischem Druck durch Fangbeschränkungen, steigende Kosten und ein wachsendes ‚Regeldickicht‘.
Die Anfrage zielt auf konkrete Antworten zu wirtschaftlichen Einbußen durch den ‚Aktionsplan Ostseeschutz 2030‘, geplanten Kompensationen und der Frage, wie viele Betriebe in den letzten Jahren bereits aufgegeben haben. Besonders kritisch hinterfragt die Fraktion, wie viele EU-Fördermittel aus dem EMFAF-Topf ungenutzt blieben, während Betriebe ums Überleben kämpfen. ‚Viele Fischer fragen sich inzwischen ernsthaft, ob diese Landesregierung überhaupt noch ein Interesse daran hat, dass es sie in ein paar Jahren noch gibt‘, so Dirschauer.
Die SSW pocht auf eine klare Strategie, die die Menschen an der Küste mitnimmt und regionale Wertschöpfung sichert.
Mit der Großen Anfrage will die Fraktion die Landesregierung zwingen, ‚Farbe zu bekennen‘ und nicht nur in Sonntagsreden, sondern mit konkreten Maßnahmen Perspektiven für Küstenfischer, Krabbenfischer und Binnenfischer zu eröffnen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schiffe in einem Hafen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SSW-Landtagsfraktion fordert Klarheit über die Zukunft der Fischerei in Schleswig-Holstein.
- Große Anfrage zur wirtschaftlichen Situation der Branche sowie Nutzung von EU-Fördermitteln eingereicht.
- Fraktion kritisiert fehlende Unterstützung der Landesregierung für Küstenfischer.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung der Zukunft der Fischerei in Schleswig-Holstein
- Klare Strategie für regionale Wertschöpfung und Unterstützung der Fischer
- Transparenz über wirtschaftliche Einbußen und Nutzung von EU-Fördermitteln
Wer ist betroffen?
- Küstenfischer
- Krabbenfischer
- Binnenfischer
Zahlen/Fakten?
- Aktionsplan Ostseeschutz 2030 betrifft wirtschaftliche Einbußen der Fischerei
- Anfragen zu ungenutzten EU-Fördermitteln aus dem EMFAF-Topf
- Forderung nach klarer Strategie für Küstenfischer und regionale Wertschöpfung
Wie geht’s weiter?
- Klärung der Zukunft der Fischerei in Schleswig-Holstein durch die Landesregierung
- Antwort auf wirtschaftliche Einbußen und ungenutzte EU-Fördermittel
- Entwicklung einer klaren Strategie zur Unterstützung der Fischer und regionalen Wertschöpfung
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