Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitsversorgung für Familien in Kiel
Kiel () – Die SPD-Landtagsabgeordnete Birte Pauls hat sich entschieden gegen Vorschläge gewandt, bei stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter zu kürzen. Das teilte die SPD-Landtagsfraktion in Kiel mit.
Pauls kritisierte dabei insbesondere eine Äußerung des KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen, der solche Eltern-Kind-Kuren im vergangenen Jahr als ’nice-to-have‘ bezeichnet hatte.
Pauls betonte, die Kuren seien für viele Familien ein unverzichtbares Angebot, um mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen, psychischen Belastungen oder prekären häuslichen Situationen umzugehen. Sie würden das Familienleben stabilisieren und seien eine präventive Maßnahme, die langfristig Kosten spare.
Die Abgeordnete verwies auf Gespräche mit Einrichtungen an der Westküste und in Ostholstein, darunter das Gertrud-Völcker-Haus in Kellenhusen, das Frauen und Kindern eine Auszeit von gewaltgeprägten Beziehungen biete.
Die SPD-Politikerin kritisierte zudem einen Antrag von CDU und Grünen im Landtag, der ihrer Ansicht nach die Bedeutung der Einrichtungen und die Belastungen der Eltern nicht ausreichend würdige. Es gebe kein Einsparpotenzial bei diesen Kuren, vielmehr müsse mehr in Prävention investiert werden.
Die verschiedenen Eltern-Kind-Einrichtungen im Land leisteten hervorragende Arbeit, so Pauls.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau mit Kind (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Abgeordnete Birte Pauls wehrt sich gegen Kürzungen bei Eltern-Kind-Kuren.
- Kritik an Äußerungen des KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen.
- Pauls fordert mehr Investitionen in Prävention und würdigt die Arbeit von Einrichtungen für Eltern und Kinder.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung notwendiger Unterstützung für Familien mit besonderen Belastungen
- Langfristige Kosteneinsparungen durch präventive Maßnahmen
- Stärkung der psychischen und physischen Gesundheit von Eltern und Kindern
Wer ist betroffen?
- Mütter und Väter
- Familien mit chronischen Erkrankungen
- Familien in prekären häuslichen Situationen
Zahlen/Fakten?
- Kuren für Eltern sind unverzichtbar bei chronischen Erkrankungen und psychischen Belastungen.
- Keine Einsparpotenziale bei Eltern-Kind-Kuren; mehr Investitionen in Prävention erforderlich.
- Einrichtungen wie das Gertrud-Völcker-Haus bieten Auszeiten von gewaltgeprägten Beziehungen.
Wie geht’s weiter?
- SPD-Landtagsabgeordnete Birte Pauls lehnt Kürzungen bei Eltern-Kind-Kuren ab
- Forderung nach mehr Investitionen in Prävention
- Kritik an CDU- und Grünen-Antrag im Landtag
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