SPD-Vorsitzende fordert gerechtere Erbschaftssteuer

22. Januar 2026
1 min Lesezeit

SPD-Vorsitzende fordert gerechtere Erbschaftssteuer

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Schleswig-Holstein: Erbschaftssteuerreform gefordert

() – Die SPD hat eine Reform der Erbschaftssteuer gefordert, um große Vermögensübertragungen stärker zu besteuern und normale Erbschaften zu entlasten. Das teilte die Landesvorsitzende Serpil Midyatli am Donnerstag mit.

Midyatli verwies auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die zeige, dass mit einem lebenslangen Freibetrag mehr als die Hälfte der Steuerpflichtigen künftig keine Erbschaftssteuer mehr zahlen müsste.

Gleichzeitig könnten durch den Abbau von Steuerprivilegien für sehr große Erbschaften und Unternehmensübergänge jährlich rund 2,3 Milliarden Euro zusätzlich eingenommen werden.

Die SPD-Politikerin kritisierte, dass derzeit große Vermögen in oft nahezu steuerfrei vererbt würden, während Arbeitseinkommen voll besteuert werde. Dies führe zu wachsender Ungleichheit.

Die DIW-Studie belege, dass eine gerechtere und verfassungskonforme Reform möglich sei, ohne Familienbetriebe zu belasten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Serpil Midyatli (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD Schleswig-Holstein fordert Reform der Erbschaftssteuer.
  • Große Vermögen sollen stärker besteuert, normale Erbschaften entlastet werden.
  • Studie zeigt, dass mit Freibetrag viele Steuerpflichtige keine Erbschaftssteuer mehr zahlen müssten.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkere Besteuerung großer Vermögensübertragungen fördert mehr Gerechtigkeit.
  • Entlastung normaler Erbschaften verhindert wachsende Ungleichheit.
  • Zusätzliche Einnahmen von rund 2,3 Milliarden Euro jährlich sind möglich.

Wer ist betroffen?

  • Steuerpflichtige
  • Familienbetriebe
  • Personen mit großen Vermögen

Zahlen/Fakten?

  • Lebenslanger Freibetrag könnte mehr als die Hälfte der Steuerpflichtigen von Erbschaftssteuer befreien
  • Rund 2,3 Milliarden Euro könnten jährlich durch Abbau von Steuerprivilegien eingenommen werden
  • Große Vermögen oft nahezu steuerfrei vererbt, während Arbeitseinkommen voll besteuert wird

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Reform der Erbschaftssteuer fortsetzen
  • Gesetzesentwurf erarbeiten und einbringen
  • Weitere Studien und Gutachten anfordern
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