Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sozialpolitik und Integration in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein hat sich deutlich für den Erhalt von Integrationskursen ausgesprochen und die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert. Das teilte die Fraktion in einer Landtagsrede mit.
Serpil Midyatli, die Fraktionsvorsitzende, warf dem Minister vor, eine eigene Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nicht gelesen zu haben, die die positive Wirkung der Kurse belege.
Laut Midyatli würden durch einen geplanten Zulassungsstopp in diesem Jahr rund 130.000 Menschen von der Teilnahme an den Kursen ausgeschlossen werden. Sie erklärte, dass die Kurse grundlegend für die Arbeitsaufnahme und soziale Teilhabe seien.
Die Politik des Ministers gefährde insbesondere das Kursangebot in ländlichen Räumen, da Mindestteilnehmerzahlen möglicherweise nicht mehr erreicht würden.
Die SPD-Fraktion zog im Landtag einen eigenen Antrag zurück, um ein gemeinsames Signal an die Bundesregierung zu senden. Gleichzeitig forderte Midyatli die schleswig-holsteinische Landesregierung auf, als Vorsorge die landeseigenen „STAFF-Sprachkurse“ auszuweiten, ähnlich wie es Brandenburg angekündigt habe.
Es müsse darum gehen, mehr und nicht weniger Integration zu ermöglichen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Serpil Midyatli (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein plädiert für den Erhalt von Integrationskursen.
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wird kritisiert, weil er eine Studie über die positiven Effekte der Kurse nicht gelesen hat.
- Ein geplanter Zulassungsstopp könnte rund 130.000 Menschen von der Teilnahme an den Kursen ausschließen.
Warum ist das wichtig?
- Integration ist fundamental für Arbeitsaufnahme und soziale Teilhabe.
- Rund 130.000 Menschen könnten von Integrationskursen ausgeschlossen werden.
- Geplante Maßnahmen gefährden Kursangebote, besonders in ländlichen Räumen.
Wer ist betroffen?
- rund 130.000 Menschen, die an Integrationskursen teilnehmen wollen
- Menschen in ländlichen Räumen, die von einem fehlenden Kursangebot betroffen sein könnten
- SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, die sich für den Erhalt der Kurse einsetzt
Zahlen/Fakten?
- Rund 130.000 Menschen würden durch den geplanten Zulassungsstopp ausgeschlossen.
- Integrationskurse sind grundlegend für die Arbeitsaufnahme und soziale Teilhabe.
Wie geht’s weiter?
- Ausweitung der landeseigenen "STAFF-Sprachkurse" in Schleswig-Holstein
- Gemeinsames Signal der SPD-Fraktion an die Bundesregierung
- Fokus auf mehr Integration statt weniger
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