DIW-Studie zeigt Potenzial einer Vermögensteuer für Schleswig-Holstein

6. Februar 2026
1 min Lesezeit

DIW-Studie zeigt Potenzial einer Vermögensteuer für Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Schleswig-Holstein: Vermögensteuer-Diskussion

() – Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) hat ergeben, dass durch die Reaktivierung der Vermögensteuer jährlich rund 3,7 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen generieren könnte. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt, wie die Linke Schleswig-Holstein am Freitag mitteilte.

Laut den Landesvorsitzenden Jana Lemke und Gerrit Schienke zeigt die Studie deutlich, dass das Geld vorhanden ist, jedoch bei den Falschen liegt.

Während in vielen Bereichen, wie Schulen und Kitas, über Kürzungen diskutiert wird, bleiben große Vermögen nahezu unberührt. Die Linke fordert eine Entlastung für kleine und mittlere Einkommen und eine gerechtere Besteuerung von Superreichen, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen wiederherzustellen.

Die beiden Politiker sagten, dass in das reichste Prozent fast 40 Prozent des gesamten Vermögens besitzt, während die untere Hälfte mit nur gut einem Prozent auskommen muss.

Sie fordern eine Vermögensteuer, die große private Vermögen besteuert, jedoch das Eigenheim normaler Familien und kleine Vermögen schützt. Ein Freibetrag von einer Million Euro für private Vermögen und fünf Millionen Euro für Betriebsvermögen soll dabei gelten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,6/5 (24 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Studie zeigt, dass Schleswig-Holstein durch Vermögensteuer jährlich 3,7 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen generieren könnte.
  • Die Linke fordert gerechtere Besteuerung von Superreichen und Entlastung für kleine und mittlere Einkommen.
  • Vorschlag für Freibeträge: eine Million Euro für private und fünf Millionen Euro für Betriebsvermögen.

Warum ist das wichtig?

  • Möglichkeit zur Generierung von 3,7 Milliarden Euro zusätzlichen Einnahmen für Schleswig-Holstein
  • Forderung nach gerechter Besteuerung zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen
  • Erinnerung an die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland

Wer ist betroffen?

  • kleine und mittlere Einkommen
  • Superreiche
  • normale Familien

Zahlen/Fakten?

  • Schleswig-Holstein könnte durch Vermögensteuer jährlich ca. 3,7 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen generieren.
  • Das reichste Prozent der Deutschen besitzt fast 40 Prozent des gesamten Vermögens.
  • Die untere Hälfte der Bevölkerung muss mit nur gut einem Prozent des Vermögens auskommen.

Wie geht’s weiter?

  • Forderung nach Vermögensteuer zur Generierung zusätzlicher Einnahmen
  • Entlastung für kleine und mittlere Einkommen
  • Schutz von Eigenheimen und kleinen Vermögen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss