SPD-Fraktion fordert mehr geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein

5. Dezember 2025
1 min Lesezeit

SPD-Fraktion fordert mehr geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein

() – Die SPD-Landtagsfraktion will die geschlechtersensible Medizin in stärken. Das teilten die gesundheitspolitische Sprecherin Birte Pauls und die Sprecherin für Gleichstellung, Sophia Schiebe, nach einem Fachgespräch im Sozialausschuss des Landtags mit.

Sie verwiesen darauf, dass Frauen und Männer Krankheiten unterschiedlich erleben, verschiedene Symptome zeigen und auf Medikamente anders reagieren.

Die Fraktion hat einen Antrag zur Stärkung des Themas eingebracht. Als wichtige Schritte nannten die Politikerinnen die Verankerung in den Lehrplänen aller Gesundheitsberufe und die Einrichtung eines Lehrstuhls für geschlechtersensible Medizin.

Ein erster Schritt sei die Einführung eines entsprechenden Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026. Zudem müsse die Bevölkerung stärker über die Unterschiede aufgeklärt werden.

Sophia Schiebe betonte, dass geschlechtersensible Medizin biologische und soziokulturelle Unterschiede berücksichtige. Um eine optimale Versorgung für alle Geschlechter zu erreichen, müssten spezifische Bedürfnisse anerkannt werden.

Dazu gehöre auch, Gesundheitsdaten nach Geschlecht differenziert zu erfassen und auszuwerten, um die Datenlücke zu verringern, sowie eine stärkere Förderung von Forschungsprojekten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ärzte (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD-Landtagsfraktion will geschlechtersensible Medizin in Schleswig-Holstein stärken.
  • Antrag zur Verankerung in Lehrplänen und Einrichtung eines Lehrstuhls eingebracht.
  • Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026 geplant.

Warum ist das wichtig?

  • Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede verbessert die medizinische Versorgung.
  • Aufklärung der Bevölkerung fördert Bewusstsein für geschlechtersensible Medizin.
  • Differenzierte Gesundheitsdaten sind wichtig zur Verringerung von Datenlücken.

Wer ist betroffen?

  • Frauen
  • Männer
  • Gesundheitsberufe

Zahlen/Fakten?

  • Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026
  • Antrag zur Stärkung der geschlechtersensiblen Medizin eingebracht
  • Verankerung in den Lehrplänen aller Gesundheitsberufe angestrebt

Wie geht’s weiter?

  • Verankerung geschlechtersensibler Medizin in Lehrplänen aller Gesundheitsberufe
  • Einrichtung eines Lehrstuhls für geschlechtersensible Medizin
  • Einführung eines Wahlfachs im Medizinstudium ab Sommer 2026
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