Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Opferschutz in Regensburg stärken
Regensburg () – In Regensburg hat ein zweitägiges Fachgespräch der Opferbeauftragten der Länder und des Bundes begonnen. Schirmherr der Veranstaltung ist in diesem Jahr der Freistaat Bayern.
Das teilte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf am Dienstag mit.
Scharf betonte bei der Eröffnung die Bedeutung eines wirksamen Opferschutzes. Dieser beginne bereits vor einem Ereignis mit eng verzahnten Netzwerken und vertrauensvoller Zusammenarbeit.
Im Ernstfall müsse die Hilfe schnell und zielgerichtet bei den Betroffenen ankommen. Die Opferbeauftragten böten konkrete Ansprechpersonen.
Opferschutz im Fall von Anschlägen sei auch ein Zeichen wehrhafter Demokratie und ein wesentlicher Baustein für das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat.
Kerstin Wimmer, die zentrale Ansprechpartnerin für Opfer von Terror und Großschadensereignissen in Bayern, erklärte, das Fachgespräch bringe die Beauftragten aller Länder an einen Tisch und trage zum Ausbau der Kooperation bei. Funktionierende Strukturen müssten bereits im Vorfeld etabliert werden.
Im Freistaat stehen Opfern von Gewalt zahlreiche Hilfsangebote zur Verfügung, darunter die neu eingeführten Schnellen Hilfen mit Trauma-Ambulanzen und Fallmanagement.
