Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat ein neues Verfahren zur Steuerung von Lehrerstellen angekündigt. Damit sollen künftig bis zu 600 Stellen aus Pools für Unterrichtsausfall oder Vertretungen gezielter an Schulen in schwierigen Lagen vergeben werden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.
Ab dem kommenden Schuljahr gelte dies zunächst für bis zu 300 Stellen.
Hintergrund ist die Rückkehr der Gymnasien zu G9. Bislang waren sogenannte Vorgriffstellen eingerichtet worden, um den Personalbedarf der Gymnasien abzufedern; die dort eingestellten Lehrkräfte wurden für zwei Jahre an andere Schulformen abgeordnet. Diese 1.276 Stellen werden nun wie geplant an den Gymnasien benötigt.
Das neue, zunächst unbefristete Modell überführt den Grundgedanken dieser befristeten Maßnahme: Lehrkräfte können eingestellt und für etwa zwei Jahre an besonders belastete Schulen abgeordnet werden, bevor sie an ihre Stammschulen wechseln.
Die Auswahl der zu unterstützenden Schulen erfolgt durch die Bezirksregierungen anhand von Indikatoren wie der Personalausstattungsquote und dem Schulsozialindex. Schulministerin Dorothee Feller betonte, jede so besetzte Stelle verbessere die Situation an schwer zu versorgenden Schulen.
Sie verwies zudem darauf, dass sich die Lehrkräfteversorgung in der Grundschule in den 2030er Jahren voraussichtlich entspannen werde.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-westfälisches Schulministerium kündigt neues Verfahren zur Steuerung von Lehrerstellen an.
- Bis zu 600 Stellen sollen gezielt an Schulen in schwierigen Lagen vergeben werden.
- Rückkehr der Gymnasien zu G9 führt zur Umverteilung von Stellen.
Warum ist das wichtig?
- Gezielte Vergabe von Lehrerstellen verbessert Unterrichtsversorgung an Schulen in schwierigen Lagen
- Anpassung der Maßnahmen an Rückkehr zu G9 optimiert Personaleinsatz
- Unterstützung durch Bezirksregierungen fördert gezielte Hilfe für belastete Schulen
Wer ist betroffen?
- Schüler in Schulen in schwierigen Lagen
- Lehrkräfte, die an andere Schulen abgeordnet werden
- Bezirksregierungen, die die Auswahl der Schulen treffen
Zahlen/Fakten?
- bis zu 600 Stellen zur Vergabe an Schulen in schwierigen Lagen
- zunächst bis zu 300 Stellen ab dem kommenden Schuljahr
- 1.276 Stellen werden an Gymnasien benötigt
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung des neuen Verfahrens ab dem kommenden Schuljahr für bis zu 300 Stellen.
- Gezielte Unterstützung für Schulen in schwierigen Lagen durch Bezirksregierungen.
- Verbesserung der Lehrerversorgung in der Grundschule in den 2030er Jahren erwartet.
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