Linke setzt auf mehrsprachigen Wahlkampf in Baden-Württemberg

20. Februar 2026
1 min Lesezeit

Linke setzt auf mehrsprachigen Wahlkampf in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Linke Ansprache von Migranten in BW

() – Die Linke setzt im Landtagswahlkampf in auf eine gezielte Ansprache von Wählern mit Migrationshintergrund in deren Muttersprache. Wie die „Bild“ (Freitagsausgabe) berichtet, hat der Parteivorsitzende der Linken, Jan van Aken, Grußformeln und kurze Botschaften auf Türkisch, Italienisch, Griechisch, Bosnisch und Arabisch eingeübt und dafür auch mit einem Sprachcoach gearbeitet.

Demzufolge sollen entsprechende Videoclips schrittweise über soziale Medien veröffentlicht werden.

Ein erstes Video ist am Dienstag auf Instagram erschienen, in dem van Aken auf Italienisch unter anderem für bezahlbare Mieten wirbt und zur Wahl der Linken bei der Landtagswahl am 8. März aufruft.

Hintergrund ist nach Angaben der Partei die gezielte Ansprache von Menschen mit Migrationsgeschichte. Jan van Aken, Parteivorsitzender der Linken, sagte der Zeitung: „Wir haben bei vielen Gesprächen – unter anderem an den Haustüren – festgestellt, dass viele von den Menschen mit Migrationsgeschichte sich selbst nach Jahrzehnten von der Politik nicht gesehen fühlen. Ein `Hallo` auf Türkisch oder ein `Lassen Sie uns in Kontakt bleiben` auf Italienisch ist ein krasser Türöffner in die Herzen vieler Menschen, die eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun haben wollen oder auch keine großen Erwartungen mehr haben.“

Zudem habe es mit Respekt zu tun, potenzielle Wähler in ihrer Muttersprache anzusprechen.

In den landesweiten Umfragen liegt die Partei derzeit bei rund sieben Prozent und damit über der Fünf-Prozent-Hürde.

Nach einem aktuellen Insa-Meinungstrend kommt die Linke bei Befragten mit Migrationshintergrund auf zwölf Prozent, bei Befragten ohne Migrationshintergrund auf zehn Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linke anspricht Wähler mit Migrationshintergrund in deren Muttersprache.
  • Jan van Aken hat Grußformeln auf mehreren Sprachen eingeübt und erste Videoclips veröffentlicht.
  • Die Partei erzielt bei Wählern mit Migrationshintergrund einen Zustimmungswert von zwölf Prozent.

Warum ist das wichtig?

  • Gezielte Ansprache von Wählern mit Migrationshintergrund erhöht die Wahlbeteiligung.
  • Nutzung der Muttersprache schafft Vertrauen und fördert die politische Teilhabe.
  • Steigerung der Erkennbarkeit der Partei und Verbesserung der Chancen bei der Wahl.

Wer ist betroffen?

  • Wähler mit Migrationshintergrund
  • Menschen mit Migrationsgeschichte
  • Parteivorsitzender Jan van Aken

Zahlen/Fakten?

  • Linke plant Ansprache von Wählern mit Migrationshintergrund in deren Muttersprache.
  • Landtagswahl am 8. März.
  • Umfrage: Linke bei rund sieben Prozent, zwölf Prozent bei Befragten mit Migrationshintergrund.

Wie geht’s weiter?

  • Veröffentlichung weiterer Videoclips über soziale Medien
  • Fortlaufende Ansprache von Wählern in deren Muttersprache
  • Gezielte Mobilisierung vor der Landtagswahl am 8. März
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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