Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Integration und Bildung in Hamburg stärken
Hamburg () – Linke, SPD und Grüne in der Hamburgischen Bürgerschaft fordern die Bundesregierung auf, einen Zulassungsstopp für Integrationskurse zurückzunehmen. Das teilten die Fraktionen am Dienstag mit.
Sie haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der am 25. März im Landesparlament beraten werden soll.
Die Fraktionen kritisieren die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angekündigte Maßnahme scharf. Betroffen seien Asylbewerber, Geduldete, Menschen aus der Ukraine und EU-Bürger – insgesamt rund 130.000 Personen bundesweit.
Die Kurse seien eine zentrale Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und Arbeitsmarktintegration. Der Stopp gefährde die Integrationsinfrastruktur und verschärfe den Fachkräftemangel.
Die integrationspolitischen Sprecher der drei Fraktionen, Hila Latifi (Linke), Danial Ilkhanipour (SPD) und Parica Partoshoar (Grüne), warnten vor den Folgen.
Latifi sprach von einem „gezielten Angriff“, Ilkhanipour forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt auf, den Stopp zurückzunehmen. Partoshoar betonte, Integration beginne mit Sprache.
Der Senat soll sich auf Bundesebene für eine Rücknahme der Entscheidung einsetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburgische Bürgerschaft (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linke, SPD und Grüne fordern von der Bundesregierung Rücknahme eines Zulassungsstopps für Integrationskurse.
- Rund 130.000 Personen in Deutschland, darunter Asylbewerber und EU-Bürger, sind betroffen.
- Der Stopp gefährdet Integrationsinfrastruktur und verstärkt den Fachkräftemangel.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Integrationsinfrastruktur für rund 130.000 Betroffene
- Sicherung von gesellschaftlicher Teilhabe und Arbeitsmarktintegration
- Minderung des Fachkräftemangels durch Förderung von Sprachkursen
Wer ist betroffen?
- Asylbewerber
- Geduldete
- Menschen aus der Ukraine
Zahlen/Fakten?
- 130.000 Personen bundesweit betroffen
- Antrag soll am 25. März im Landesparlament beraten werden
- Stopp gefährdet Integrationsinfrastruktur und verschärft Fachkräftemangel
Wie geht’s weiter?
- Beratung des gemeinsamen Antrags im Landesparlament am 25. März
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt soll den Zulassungsstopp zurücknehmen
- Senat setzt sich auf Bundesebene für Rücknahme der Entscheidung ein
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