Hessischer Innenminister lehnt erleichtertes Bleiberecht für Geduldete ab

19. März 2026
1 min Lesezeit

Hessischer Innenminister lehnt erleichtertes Bleiberecht für Geduldete ab

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Hessen: Bleiberecht für Geduldete

() – Hessens Innenminister Roman Poseck hat im Landtag einen Antrag abgelehnt, der ein Bleiberecht für geduldete Arbeitskräfte nach drei Jahren Aufenthalt vorsah. Poseck sagte in der Debatte, ein solcher ‚Spurwechsel‘ müsse auf eng umgrenzte Ausnahmefälle beschränkt bleiben.

Er warnte davor, mit immer niedrigeren Voraussetzungen für ein Bleiberecht falsche Anreize zu setzen und das reguläre Visumverfahren zu unterlaufen.

Der Minister räumte ein, dass Abschiebungen mit persönlichen Härten verbunden sein könnten und verwies auf eigene Erfahrungen bei der Begleitung einer Sammelabschiebung im September 2025. Die hessischen Ausländerbehörden handelten jedoch strikt auf Grundlage von Recht und Gesetz. Wer ausreisepflichtig sei, müsse das Land grundsätzlich auch verlassen.

Dies sei ein Gebot der Konsequenz des Rechtsstaats.

Poseck betonte, unterstütze die Erwerbsmigration und fördere Integration. Der Fachkräftemangel mache ausländische Arbeitskräfte unverzichtbar.

Ein positives Klima werde jedoch durch Stimmungsmache am rechten Rand beschädigt. Der Minister verwies auf geplante Bundesreformen, darunter ein Bleiberecht für gut integrierte Geduldete nach vier Jahren Aufenthalt und Arbeitserlaubnis für Asylbewerber bereits nach drei Monaten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roman Poseck (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hessens Innenminister Roman Poseck lehnt Antrag auf Bleiberecht für geduldete Arbeitskräfte nach drei Jahren ab.
  • Poseck warnt vor falschen Anreizen und betont konsequente Einhaltung von Recht und Gesetz.
  • Hessen unterstützt Erwerbsmigration und Integration, sieht Fachkräftemangel als wichtiges Thema.

Warum ist das wichtig?

  • Ablehnung des Antrags schützt die Integrität des Visumverfahrens
  • Vermeidung falscher Anreize für Einwanderung
  • Unterstützung der Erwerbsmigration trotz strenger Regelungen

Wer ist betroffen?

  • geduldete Arbeitskräfte
  • ausreisepflichtige Personen
  • ausländische Arbeitskräfte

Zahlen/Fakten?

  • Vorschlag für Bleiberecht nach 3 Jahren Aufenthalt abgelehnt
  • Abschiebungen können persönliche Härten mit sich bringen
  • Unterstützung der Erwerbsmigration aufgrund von Fachkräftemangel

Wie geht’s weiter?

  • Erwägung eines Bleiberechts für gut integrierte Geduldete nach vier Jahren Aufenthalt
  • Einführung von Arbeitserlaubnissen für Asylbewerber nach drei Monaten
  • Fortsetzung der Unterstützung für Erwerbsmigration und Integration
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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