Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Psychosoziale Unterstützung in Niedersachsen stärken
Hannover () – Die Niedersächsische Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) auf den Weg gebracht. Das Kabinett gab den Entwurf für ein Niedersächsisches PSNV-Gesetz zur Verbandsbeteiligung frei, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Ziel ist es, die Unterstützung für Betroffene und Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen flächendeckend und verlässlich zu regeln.
Bislang ist die PSNV in Niedersachsen vor allem bei Großeinsätzen wie Anschlägen oder Katastrophen gesetzlich verankert. Im täglichen Einsatzgeschehen, etwa nach Verkehrsunfällen oder plötzlichen Todesfällen, besteht nach Angaben der Landesregierung jedoch eine Regelungslücke.
Diese soll mit dem neuen Gesetz geschlossen werden, um auch in diesen Fällen eine zeitnahe psychosoziale Unterstützung zu ermöglichen und Traumafolgestörungen vorzubeugen.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem einheitliche Alarmierungsstrukturen, ein zentrales Aus- und Fortbildungsangebot für Führungskräfte sowie verbindliche Dokumentationspflichten zur Qualitätssicherung vor. Zudem sollen Freistellungsansprüche für ehrenamtliche PSNV-Kräfte eingeführt werden.
Innenministerin Daniela Behrens betonte, dass die Unterstützung der Einsatzkräfte, die anderen in Extremsituationen helfen, ein besonderes Anliegen sei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klinik für Psychiatrie (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Niedersächsische Landesregierung bringt Gesetzentwurf zur Stärkung der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) auf den Weg.
- Ziel ist es, Regelungslücken bei der psychosozialen Unterstützung nach belastenden Ereignissen zu schließen.
- Der Entwurf umfasst einheitliche Alarmierungsstrukturen und verbindliche Dokumentationspflichten.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der psychosozialen Unterstützung für Betroffene und Einsatzkräfte
- Schließung von Regelungslücken im täglichen Einsatzgeschehen
- Einführen von einheitlichen Alarmierungsstrukturen und verbindlichen Dokumentationspflichten
Wer ist betroffen?
- Betroffene nach belastenden Ereignissen wie Verkehrsunfällen oder plötzlichen Todesfällen
- Einsatzkräfte, die in Extremsituationen helfen
Zahlen/Fakten?
- Gesetzentwurf zur Stärkung der Psychosozialen Notfallversorgung in Niedersachsen
- Unterstützung für Betroffene und Einsatzkräfte bei belastenden Ereignissen
- Einführung einheitlicher Alarmierungsstrukturen und verbindlicher Dokumentationspflichten
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung des Niedersächsischen PSNV-Gesetzes
- Einführung einheitlicher Alarmierungsstrukturen und Fortbildungsangebote
- Schaffung von Freistellungsansprüchen für ehrenamtliche PSNV-Kräfte
- 250-Kilo-Bombe in Mainz gefunden – Evakuierung für Mittwoch angeordnet - 16. Juni 2026
- Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (16.06.2026) - 16. Juni 2026
- Schwer verletzte Frau bei Unfall auf der L318 bei Kleinholbach - 16. Juni 2026
