Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Niedersachsen: Gesetzesänderung zur Landesverteidigung
Hannover () – Die Niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung bauordnungsrechtlicher Vorschriften und des Denkmalschutzgesetzes zur Sicherung von Belangen der Landesverteidigung zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Das hat das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitgeteilt.
Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren für Maßnahmen der Landes- und Bündnisverteidigung deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Bauliche Anlagen und Einrichtungen, die unmittelbar der Verteidigung dienen, sollen künftig aus dem Anwendungsbereich der Niedersächsischen Bauordnung herausgenommen werden. Damit entfallen für die Bundeswehr sowohl materielle als auch verfahrensrechtliche Vorschriften aus dem Bauordnungsrecht.
Auch die rechtlichen Voraussetzungen für verteidigungsrelevante Maßnahmen im Denkmalschutzrecht sollen erleichtert werden.
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne erklärte, die sicherheitspolitische Lage in Europa habe sich grundlegend verändert. Daraus erwachse die gemeinsame Verantwortung, die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Mit dem Gesetzentwurf würden die Voraussetzungen geschaffen, dass verteidigungsrelevante Bauvorhaben nicht an unnötigen bürokratischen Hürden scheiterten. Der Gesetzentwurf sieht zudem die Entfristung der Genehmigungsfiktion in der Niedersächsischen Bauordnung vor.
Das Gesetzgebungsverfahren soll nach der Verbandsbeteiligung fortgesetzt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Kaserne (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Niedersächsische Landesregierung hat Entwurf eines Gesetzes zur Änderung bauordnungsrechtlicher Vorschriften freigegeben.
- Ziel ist die Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Landes- und Bündnisverteidigung.
- Bauliche Anlagen für die Verteidigung sollen aus dem Anwendungsbereich der Niedersächsischen Bauordnung herausgenommen werden.
Warum ist das wichtig?
- Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Landes- und Bündnisverteidigung
- Entfall von materiellen und verfahrensrechtlichen Vorschriften für verteidigungsrelevante Bauvorhaben
- Stärkung der Verteidigungsfähigkeit in Reaktion auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa
Wer ist betroffen?
- Bundeswehr
- Landesregierung Niedersachsen
- Wirtschaftsministerium
Zahlen/Fakten?
- Ziel: Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Verteidigungsmaßnahmen
- Bauliche Anlagen der Verteidigung sollen aus der Niedersächsischen Bauordnung herausgenommen werden
- Entfristung der Genehmigungsfiktion in der Niedersächsischen Bauordnung
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung des Gesetzgebungsverfahrens nach der Verbandsbeteiligung
- Vereinfachung und Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren
- Entfristung der Genehmigungsfiktion in der Bauordnung
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