Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Henkel plant weitere Übernahmen in Düsseldorf
Düsseldorf () – Henkel-Chef Carsten Knobel hat weitere Zukäufe von Firmen angekündigt. Übernahmen seien ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie, sagte der Vorstandsvorsitzende des Dax-Konzerns der „Süddeutschen Zeitung“.
Der Düsseldorfer Hersteller von Persil, Pril, Pritt oder Schwarzkopf-Shampoo hat in den vergangenen Monaten bereits fünf Unternehmen gekauft, für zusammen etwa fünf Milliarden Euro. Knobel sagte der SZ, sein Konzern verfüge über genug finanziellen Spielraum für weitere Übernahmen.
„Unsere Bilanz ist supersolide, wir haben kaum Schulden, trotz der fünf Milliarden Euro, die wir für die fünf Zukäufe aufwenden“, sagte er. Wenn es weitere Übernahmeziele gebe, die strategisch passen und finanziell attraktiv seien, schaue man sie sich an.
Feindliche Übernahmen lehne er allerdings ab, sagte Knobel.
Knobel rief außerdem zu mehr Geduld mit der Bundesregierung auf. Man sollte Friedrich Merz und seiner Regierung Zeit geben, sagte er.
Merz wurde vor einem guten Jahr zum Bundeskanzler gewählt. Knobel warnte, Kritiker sollten auch immer im Blick haben, welche Signale man an die Mitbürger und ins Ausland sende, wenn schon nach einem Jahr die nächste Regierungskrise herbeigeredet werde.
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| Bildhinweis: | Kabinettssitzung am 03.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Henkel-Chef Carsten Knobel kündigt weitere Zukäufe an.
- Der Konzern hat in den letzten Monaten fünf Unternehmen für etwa fünf Milliarden Euro gekauft.
- Knobel lehnt feindliche Übernahmen ab und fordert mehr Geduld mit der Bundesregierung.
Warum ist das wichtig?
- Übernahmen sind zentral für die Wachstumsstrategie von Henkel.
- Solide finanzielle Basis ermöglicht weitere Zukäufe.
Wer ist betroffen?
- Henkel-Chef Carsten Knobel
- Bundesregierung unter Friedrich Merz
- Kritiker der Regierung
Zahlen/Fakten?
- Fünf Unternehmen für zusammen etwa fünf Milliarden Euro gekauft
- Henkel verfügt über genug finanziellen Spielraum für weitere Übernahmen
- Bilanz ist "supersolide", kaum Schulden trotz der Zukäufe
Wie geht’s weiter?
- Weitere Zukäufe von Firmen geplant
- Überprüfung möglicher Übernahmeziele
- Geduld mit der Bundesregierung einfordern
