Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Dessau-Roßlau
Dessau-Roßlau () – Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Sachsen-Anhalt Ost ist im Jahresdurchschnitt 2025 leicht angestiegen. Das teilte die Agentur für Arbeit in Dessau-Roßlau mit.
Im Schnitt waren 13.898 Frauen und Männer ohne Job, das sind 322 Personen mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen waren junge Menschen unter 25 Jahren und ältere Arbeitnehmer über 55, deren Zahlen überproportional zunahmen.
Die Arbeitslosenquote lag bei 7,7 Prozent und damit unter dem Landesdurchschnitt von Sachsen-Anhalt (8,0 Prozent).
Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist vor allem im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) zu verzeichnen, wo die Zahl um 15,5 Prozent auf 4.876 Personen kletterte. In der Grundsicherung (SGB II) ging die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 3,6 Prozent auf 9.022 zurück.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank minimal um fünf Personen, verharrt aber auf hohem Niveau. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ging leicht zurück, im Juni 2025 waren 1.742 Personen weniger in einem solchen Job als ein Jahr zuvor.
Trotz der angespannten Konjunktur stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften leicht an.
Den Arbeitsagenturen wurden im vergangenen Jahr 6.418 neue Stellen gemeldet, knapp sechs Prozent mehr als 2024. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Olaf Ruch, betonte die anhaltenden Herausforderungen durch Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung. ‚In den nächsten 15 Jahren werden über 40 Prozent der Belegschaft in den Ruhestand gehen‘, sagte Ruch. Es gelte, allen arbeitsuchenden Menschen Perspektiven zu geben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jobcenter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt Ost im Jahresdurchschnitt 2025 um 322 Personen gestiegen
- Besonders betroffen: junge Menschen unter 25 Jahren und ältere Arbeitnehmer über 55
- Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent, unter dem Landesdurchschnitt von 8,0 Prozent
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Arbeitslosigkeit betont wirtschaftliche Herausforderungen.
- Besondere Betroffenheit junger und älterer Arbeitnehmer zeigt ungleiche Auswirkungen auf Altersgruppen.
- Notwendigkeit für Perspektiven für Arbeitsuchende aufgrund des demografischen Wandels.
Wer ist betroffen?
- junge Menschen unter 25 Jahren
- ältere Arbeitnehmer über 55
Zahlen/Fakten?
- 13.898 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2025
- Anstieg um 322 Personen im Vergleich zum Vorjahr
- Arbeitslosenquote 7,7 Prozent, unter Landesdurchschnitt von 8,0 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Anstieg der Arbeitslosigkeit beobachten und analysieren
- Strategien zur Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten entwickeln
- Fokus auf die Integration junger und älterer Arbeitskräfte setzen
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