Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Schwesig verteidigt Entscheidungen in Schwerin
Schwerin () – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in der letzten Zeugenvernehmung des Untersuchungsausschusses zur Klimaschutzstiftung ihre damaligen Entscheidungen verteidigt. Sie teilte mit, alles sei transparent gewesen und niemand sei getäuscht worden.
Man habe aus Überzeugung gehandelt, um die am Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 beteiligten Unternehmen vor den damals drohenden US-Sanktionen zu schützen.
Schwesig wies in ihrem knapp zweistündigen Statement mehrere Vorwürfe der Opposition zurück. Sie betonte, die Stiftungssatzung sei vom damaligen Energieminister Christian Pegel erstellt worden, nicht von Nord Stream.
Zudem habe es keine illegitime Einflussnahme auf ein späteres Gutachten zur möglichen Auflösung der Stiftung gegeben. Der SPD-Fraktionsobmann Thomas Krüger verwies auf ein Auftragsvolumen von 174 Millionen Euro, von dem 73 Millionen an 38 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern geflossen seien.
Kritik übte Krüger an der Arbeit des über dreijährigen Untersuchungsausschusses, der nach seinen Angaben rund sieben Millionen Euro gekostet habe.
Dieses Geld hätte für sinnvolle Projekte ausgegeben werden können. Er warf der CDU vor, sich aus Enttäuschung über den Gang in die Opposition mit den Grünen zusammenzutun, um nicht existierende Skandale zu konstruieren.
Die CDU sei damals vollständig eingebunden und informiert gewesen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Manuela Schwesig (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verteidigt Entscheidungen im Untersuchungsausschuss zur Klimaschutzstiftung.
- Sie wies Vorwürfe zurück und betonte Transparenz sowie keine illegitime Einflussnahme.
- Kritik an den Kosten des Ausschusses, der rund sieben Millionen Euro betrug.
Warum ist das wichtig?
- Transparenz in Entscheidungen der Ministerpräsidentin wichtig für öffentliches Vertrauen
- Schutz der beteiligten Unternehmen vor US-Sanktionen hat wirtschaftliche Bedeutung
- Hohe Kosten des Untersuchungsausschusses werfen Fragen zur Ressourcennutzung auf
Wer ist betroffen?
- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
- Unternehmen der Ostseepipeline Nord Stream 2
- Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern
Zahlen/Fakten?
- 174 Millionen Euro Auftragsvolumen
- 73 Millionen Euro an 38 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern geflossen
- rund 7 Millionen Euro Kosten des Untersuchungsausschusses
Wie geht’s weiter?
- Weitere Vernehmungen im Untersuchungsausschuss geplant
- Klärung von Vorwürfen gegenüber der Ministerpräsidentin
- Mögliche Auswirkungen auf die Zukunft der Klimaschutzstiftung prüfen
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