BSW wirft Landesregierung mangelnden Mut bei PCK-Sicherung vor

29. April 2026
1 min Lesezeit

BSW wirft Landesregierung mangelnden Mut bei PCK-Sicherung vor

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Brandenburg: PCK-Raffinerie im Fokus

() – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, bei der Sicherung der PCK-Raffinerie in Schwedt nicht mutig genug zu handeln. Anlass ist die Ankündigung Russlands, ab dem 1. Mai kein kasachisches Öl mehr über die Druschba-Pipeline nach zu leiten.

Das teilte der Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders am Mittwoch mit.

Lüders kritisierte, die Landesregierung setze auf Videokonferenzen und Durchhalteparolen, anstatt eine ehrliche und langfristige Strategie zu entwickeln. Er nannte die Sanktionspolitik der EU, die politische Blockade gegenüber russischem Öl und die Abhängigkeit von US-Entscheidungen als ungelöste Probleme. „Wer Versorgungssicherheit wirklich ernst nimmt, muss endlich Schluss machen mit dieser Mischung aus Symbolpolitik und geopolitischer Hörigkeit“, so Lüders.

Der BSW-Politiker forderte Ministerpräsident Dietmar Woidke auf, sich bei Bundeskanzler Friedrich Merz für neue Gespräche mit Russland einzusetzen.

Die Beschäftigten der Raffinerie bräuchten belastbare Verträge und verlässliche Lieferbeziehungen, nicht nur Sonntagsreden. Die notdürftige Versorgung über und Danzig reiche nicht aus, um die Zukunft der Region zu sichern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag kritisiert die Landesregierung für mangelndes Handeln zur Sicherung der PCK-Raffinerie.
  • Russland kündigt an, ab 1. Mai kein kasachisches Öl mehr über die Druschba-Pipeline nach Deutschland zu leiten.
  • Forderung nach belastbaren Verträgen und verlässlichen Lieferbeziehungen für die Beschäftigten der Raffinerie.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherung der PCK-Raffinerie wichtig für regionale Beschäftigung
  • Notwendigkeit einer langfristigen Strategie zur Versorgungssicherheit
  • Dringender Handlungsbedarf aufgrund geopolitischer Abhängigkeiten

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte der Raffinerie PCK in Schwedt
  • Landesregierung Brandenburg
  • Bundeskanzler Friedrich Merz

Zahlen/Fakten?

  • Ab 1. Mai leitet Russland kein kasachisches Öl mehr über die Druschba-Pipeline nach Deutschland.
  • BSW-Fraktion fordert neue Gespräche mit Russland zur Absicherung der PCK-Raffinerie.
  • Mangelnde Strategie der Landesregierung und Abhängigkeit von US-Entscheidungen kritisiert.

Wie geht’s weiter?

  • Entwicklung einer langfristigen Strategie für die PCK-Raffinerie
  • Gespräche mit Russland durch Ministerpräsident Woidke anregen
  • Sicherstellung von belastbaren Verträgen und zuverlässigen Lieferbeziehungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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