Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik: Schwedt und die Raffinerie
Schwedt () – Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie für die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt um sechs Monate bis Ende 2026.
„Mit der Verlängerung der Beschäftigungssicherheit geben wir Perspektive und Sicherheit“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag bei einem Besuch der Raffinerie. „Wir wollen Schwedt langfristig stärken, industrielle Wertschöpfung sichern und neue Perspektiven für die Region schaffen.“
Im Mittelpunkt des Besuchs standen dem Ministerium zufolge die Sicherung der Energieversorgung, neue Investitionsimpulse sowie die Zukunftsperspektiven für die industrielle Entwicklung in der Region. Reiche hob die Bedeutung von Schwedt als industriellen Standort und die Notwendigkeit hervor, die Energieversorgung im Nordosten Deutschlands zu sichern.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte unterdessen, dass die PCK ein zentraler Pfeiler der Versorgungssicherheit sei und man im Zusammenwirken von Unternehmen, Beschäftigten sowie Bund, Land und Kommunen weiterhin Lösungen finden werde, um den dauerhaften Betrieb sicherzustellen. „Die herausragende Bedeutung des Standortes ist allen Beteiligten bewusst“, so der SPD-Politiker.
Die Raffinerie in Schwedt steht schon länger unter Druck. Seit Anfang Mai fließt zudem kein Öl mehr über die Druschba-Pipeline aus Kasachstan. Hintergrund ist ein von Russland ausgelöster Lieferstopp. Ein Großteil des Kraftstoffbedarfs für die Hauptstadtregion und den Nordosten Deutschlands wird in Schwedt hergestellt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Der Bund verlängert die Beschäftigungsgarantie für die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt bis Ende 2026.
- Ministerin Katherina Reiche betont die Bedeutung der Raffinerie für die industrielle Wertschöpfung und Energieversorgung.
- Die Raffinerie steht durch den Lieferstopp der Druschba-Pipeline unter Druck.
Warum ist das wichtig?
- Verlängerung der Beschäftigungsgarantie schafft Perspektiven und Sicherheit für Beschäftigte
- Stärkung der industriellen Wertschöpfung und Energieversorgungssicherheit in der Region
- Sicherstellung des dauerhaften Betriebs der Raffinerie als zentraler Pfeiler der Versorgungssicherheit
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte der Raffinerie PCK in Schwedt
- Regionale Bevölkerung in Schwedt und Umgebung
- Unternehmen, die mit der Raffinerie verbunden sind
Zahlen/Fakten?
- Beschäftigungsgarantie für Raffinerie in Schwedt bis Ende 2026 verlängert
- Schwedt produziert einen Großteil des Kraftstoffbedarfs für die Hauptstadtregion und den Nordosten Deutschlands
- Kein Ölfluss über Druschba-Pipeline aus Kasachstan seit Anfang Mai
Wie geht’s weiter?
- Beschäftigungsgarantie bis Ende 2026 verlängert
- Sicherung der Energieversorgung und industrielle Entwicklung stärken
- Lösungen für dauerhaften Betrieb der Raffinerie finden
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