Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungssituation in Sachsen-Anhalt 2025
Magdeburg () – Die Unterrichtsversorgung an den öffentlichen Schulen in Sachsen-Anhalt konnte im laufenden Schuljahr nahezu auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Das teilte das Bildungsministerium in Magdeburg mit.
Trotz des Wegfalls einer sogenannten Vorgriffsstunde zu Schuljahresbeginn erreichte die Versorgung im November 2025 93,7 Prozent, nach 94,0 Prozent im Vorjahr.
Bildungsminister Jan Riedel würdigte den Einsatz der Lehrkräfte, die durch freiwillige Zusatzstunden und Anpassungen ihrer Teilzeit zur Stabilität beigetragen hätten. Ohne dieses Engagement hätte die Versorgung nur bei 91,5 Prozent gelegen.
Für das kommende Schuljahr 2026/2027 richtet der Minister bereits jetzt einen Appell an die Lehrkräfte, im Bedarfsfall erneut freiwillige Zusatzstunden zu übernehmen oder Teilzeitbeschäftigungen aufzustocken.
Zudem sollen künftig Regionalkonferenzen der Schulleiter die Koordination der Lehrkräftekapazitäten verbessern. Ziel ist es, Kapazitätsüberhänge an einzelnen Schulen durch stundenweise Abordnungen an Schulen mit geringerer Versorgung auszugleichen.
Langfristig wird mit einer Entspannung der Lage gerechnet, da die Schülerzahlen in Sachsen-Anhalt erstmals rückläufig sind, insbesondere an Grundschulen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Unterrichtsversorgung an öffentlichen Schulen in Sachsen-Anhalt nahezu auf Vorjahresniveau gehalten.
- Versorgung im November 2025 bei 93,7 Prozent, im Vorjahr 94,0 Prozent.
- Bildungsminister ruft Lehrkräfte zu freiwilligen Zusatzstunden auf, um Versorgung zu sichern.
Warum ist das wichtig?
- Stabilität der Unterrichtsversorgung sichert Bildungschancen für Schüler
- Engagierte Lehrkräfte sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Qualität des Unterrichts
- Langfristige Entspannung der Situation durch rückläufige Schülerzahlen ist zu erwarten
Wer ist betroffen?
- Lehrkräfte
- Schüler
- Schulleiter
Zahlen/Fakten?
- Unterrichtsversorgung im November 2025: 93,7 Prozent
- Vorjahr: 94,0 Prozent
- Ohne Engagement der Lehrkräfte: 91,5 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Appell an Lehrkräfte für freiwillige Zusatzstunden oder Teilzeitaufstockung
- Regionalkonferenzen der Schulleiter zur Verbesserung der Lehrkräftekoordination
- Langfristige Entspannung der Lage durch rückläufige Schülerzahlen
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