CDU-Fraktion begrüßt geplante Reform der Demokratieförderung

10. April 2026
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CDU-Fraktion begrüßt geplante Reform der Demokratieförderung

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Thüringen: Reform der Demokratieförderung durch CDU

() – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat die von Bundesbildungsministerin Karin Prien angekündigte Neuausrichtung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ausdrücklich begrüßt. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Andreas Bühl am Freitag mit.

Künftig sollen demnach Förderungen stärker auf ihre Wirkung überprüft und Mittel gezielter eingesetzt werden.

Bühl kritisierte die bisherige Praxis und sprach von einer gewachsenen „Parallelstruktur“ aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich dauerhaft aus staatlichen Mitteln finanziere. Diese hätten oft kaum Rückbindung in die Breite der Gesellschaft, während das Ehrenamt in Vereinen, Feuerwehren und sozialen Initiativen vor Ort die Gesellschaft trage.

Die geplante Neuausrichtung biete eine Chance, die Mittel stärker in diese gewachsenen Strukturen fließen zu lassen.

Der CDU-Politiker betonte, Demokratieförderung dürfe nicht zur Förderung einzelner politischer Milieus werden, sondern müsse die ganze Gesellschaft im Blick haben. Eine Demokratie, die im Alltag erlebt und gelebt werde – etwa im Verein durch das Aushalten unterschiedlicher Sichtweisen –, sei stärker als eine, die nur organisiert werde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Bühl (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDU-Fraktion in Thüringen begrüßt Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben!"
  • Förderungen sollen stärker auf Wirkung überprüft und gezielter eingesetzt werden
  • Kritik an existierenden NGO-Parallelstrukturen, die kaum gesellschaftliche Rückbindung haben

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung der Überprüfung von Förderungen für eine effektivere Mittelverwendung
  • Stärkung des Ehrenamts und der gesellschaftlichen Strukturen vor Ort
  • Vermeidung der einseitigen Förderung bestimmter politischer Milieus

Wer ist betroffen?

  • Bundesbildungsministerin Karin Prien
  • Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
  • Ehrenamtliche in Vereinen, Feuerwehren und sozialen Initiativen

Zahlen/Fakten?

  • Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" angekündigt
  • Förderung soll stärker auf Wirkung überprüft werden
  • Kritischer Hinweis auf "Parallelstruktur" von NGOs ohne gesellschaftliche Rückbindung

Wie geht’s weiter?

  • Förderungen sollen stärker auf ihre Wirkung überprüft werden
  • Mittel gezielter in gewachsene Strukturen fließen lassen
  • Demokratieförderung soll die gesamte Gesellschaft im Blick haben
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