Prien verlangt von "Demokratie leben"-Programm mehr Wirksamkeit

30. Mai 2026
1 min Lesezeit

Prien verlangt von "Demokratie leben"-Programm mehr Wirksamkeit

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Herausforderungen in Berlin

() – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) verlangt von den Maßnahmen, die im Programm „Demokratie leben“ gefördert werden, mehr Wirksamkeit.

Sie bekenne sich ausdrücklich zu Demokratiebildung und Extremismusprävention, sagte Prien der „Welt am Sonntag“. „Natürlich brauchen wir das, wenn die politischen Ränder stärker werden und Antisemitismus sowie Islamismus zunehmen. Aber wir müssen genauer hinschauen, welche Maßnahmen wirklich wirksam sind“, so Prien weiter. „Die pauschale Vorstellung, alles, was irgendwie Zivilgesellschaft stärkt, stärke automatisch auch die Demokratie, teile ich so nicht.“

Das eigentliche Problem sei, dass die Bereitschaft zu Diskurs und Kompromiss verloren gehe. „Viele Menschen bewegen sich nur noch in ihren digitalen Echokammern“, behauptete die Ministerin. „Deshalb müssen wir wieder Orte stärken, an denen Demokratie praktisch erlebt wird – in Schulen, Vereinen, Jugendverbänden oder auch Sportvereinen“, sagte Prien.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 26.05.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert mehr Wirksamkeit von Fördermaßnahmen im Programm "Demokratie leben".
  • Sie betont die Notwendigkeit von Demokratiebildung und Extremismusprävention aufgrund zunehmender politischer Extreme.
  • Prien kritisiert die pauschale Annahme, dass Zivilgesellschaft automatisch die Demokratie stärkt.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Demokratiebildung und Extremismusprävention ist entscheidend angesichts zunehmender politischer Ränder.
  • Notwendigkeit, gezielte und wirksame Maßnahmen zur Förderung der Zivilgesellschaft zu identifizieren.
  • Wiederherstellung von Diskurs- und Kompromissbereitschaft durch praktische Demokratieerfahrungen in sozialen Einrichtungen.

Wer ist betroffen?

  • Menschen, die in digitalen Echokammern leben
  • Schüler und Mitglieder von Vereinen, Jugendverbänden und Sportvereinen
  • Zivilgesellschaftliche Akteure

Zahlen/Fakten?

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert mehr Wirksamkeit von geförderten Maßnahmen im Programm "Demokratie leben".
  • Anstieg von Antisemitismus und Islamismus wird thematisiert.
  • Verlust der Bereitschaft zu Diskurs und Kompromiss wird als Problem gesehen.

Wie geht’s weiter?

  • Analyse der Wirksamkeit der geförderten Maßnahmen im Programm "Demokratie leben"
  • Stärkung von Orten der praktischen Demokratieerfahrung wie Schulen und Vereinen
  • Verbesserung der Diskussionsbereitschaft und des Kompromissfindungsprozesses
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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