Anteil erneuerbarer Energien an Thüringer Stromerzeugung sinkt auf 63,9 Prozent

24. April 2026
1 min Lesezeit

Anteil erneuerbarer Energien an Thüringer Stromerzeugung sinkt auf 63,9 Prozent

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Thüringen: Rückgang bei erneuerbaren Energien

() – Der Anteil erneuerbarer Energien an der Thüringer Stromerzeugung ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte, wurden 2024 insgesamt 11.093 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugt, ein Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Davon stammten 7.088 GWh oder 63,9 Prozent aus erneuerbaren Quellen. 2023 hatte der Anteil noch bei 67,3 Prozent gelegen.

Die Windkraft blieb mit 3.464 GWh der wichtigste erneuerbare Energieträger, verzeichnete aber einen deutlichen Rückgang von 12,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Die Photovoltaik legte dagegen um 8,4 Prozent auf 1.890 GWh zu und belegte damit den zweiten Platz.

Aus Biomasse wurden 1.481 GWh Strom gewonnen, ein Minus von 4,7 Prozent. Die konventionelle Stromerzeugung, vor allem aus Erdgas, stieg um 9,9 Prozent auf 4.006 GWh.

Um den gesamten Strombedarf der Thüringer Verbraucher zu decken, mussten 2023 rund 3.519 GWh Strom aus anderen Bundesländern importiert werden.

Die Daten für das Jahr 2024 liegen hierzu noch nicht vor. Der Tag der erneuerbaren Energien wird am 26. April begangen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windräder (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Anteil erneuerbarer Energien an Thüringer Stromerzeugung ist gesunken auf 63,9 Prozent
  • Windkraft verzeichnet Rückgang von 12,4 Prozent, Photovoltaik steigt um 8,4 Prozent
  • Konventionelle Stromerzeugung aus Erdgas steigt um 9,9 Prozent

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang des Anteils erneuerbarer Energien zeigt stagnierende Entwicklung im Energiebereich
  • Abhängigkeit von Energieimporten könnte zunehmen, was die Versorgungssicherheit gefährdet
  • Wichtigkeit von Diversifizierung der Energiequellen zur Sicherung einer nachhaltigen Energiezukunft

Wer ist betroffen?

  • Thüringer Verbraucher
  • Betreiber von Windkraft- und Photovoltaikanlagen
  • Anbieter konventioneller Stromerzeugung

Zahlen/Fakten?

  • 11.093 GWh Stromerzeugung in Thüringen 2024, Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber 2023
  • 7.088 GWh (63,9 Prozent) aus erneuerbaren Quellen, 2023: 67,3 Prozent
  • Windkraft: 3.464 GWh, Rückgang um 12,4 Prozent; Photovoltaik: 1.890 GWh, +8,4 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung des Anteils erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren
  • Analyse der Entwicklung der einzelnen Energiequellen
  • Berichterstattung zum Tag der erneuerbaren Energien am 26. April
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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