Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Kontroversen in Berlin
Berlin () – Die Union weist die Kritik an den von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Einschränkungen von Projekten des Bundesprogramms „Demokratie leben“ deutlich zurück. „Die daran geäußerte Kritik ist verfehlt“, sagte Fraktionsvize Anja Weisgerber (CSU) der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
Weisgerber ergänzte, Prien setze ein zentrales Versprechen um: „Künftig wird der Erfolg geförderter Projekte konsequenter überprüft.“ Antragsteller müssten darlegen, „wie die Projekte einen messbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt erbringen und an welche Empfänger die Mittel gehen“, so die CSU-Politikerin. Das stelle sicher, „dass öffentliche Mittel gezielt und effektiv eingesetzt werden und nicht in undurchsichtigen Strukturen verschwinden“. Das neue Demokratiebildungsprogramm ziele zudem darauf ab, „die stille Mitte der Gesellschaft zu erreichen, größere Breitenwirkung zu entfalten und Extremismus zu bekämpfen“.
Prien hatte angekündigt, sie wolle „Demokratie leben“ neu aufstellen, um eine höhere Effizienz beim Einsatz der Fördersumme von derzeit 191 Millionen Euro im Jahr zu erreichen. Von Linken, Grünen, aber auch aus den Reihen der SPD gibt es Kritik an der geplanten Neuausrichtung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karin Prien (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Union weist die Kritik an den angekündigten Einschränkungen des Programms "Demokratie leben" zurück.
- Bundesfamilienministerin Karin Prien plant eine Neuausrichtung zur Effizienzsteigerung der Fördermittel.
- Kritiker kommen aus den Reihen von Linken, Grünen und der SPD.
Warum ist das wichtig?
- Überprüfung des Erfolgs geförderter Projekte sichert effektiven Mitteleinsatz.
- Fokussierung auf gesellschaftlichen Zusammenhalt und Bekämpfung von Extremismus.
- Neuausrichtung soll breitere Wirkung in der Gesellschaft erzielen.
Wer ist betroffen?
- Antragsteller von Projekten im Bundesprogramm "Demokratie leben"
- Kritiker aus den Reihen von Linken, Grünen und SPD
- Öffentliche Mittel und deren Empfänger
Zahlen/Fakten?
- Fördersumme von derzeit 191 Millionen Euro im Jahr
- Künftig soll der Erfolg geförderter Projekte konsequenter überprüft werden
- Ziel: öffentliche Mittel gezielt und effektiv einsetzen
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung der Erfolge geförderter Projekte
- Antragsteller müssen messbare Beiträge zum Zusammenhalt nachweisen
- Geplante Neuausrichtung des Programms "Demokratie leben" für höhere Effizienz
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