Unions-Arbeitnehmerflügel fordert "Paket für berufliche Mobilität"

19. März 2026
1 min Lesezeit

Unions-Arbeitnehmerflügel fordert "Paket für berufliche Mobilität"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Mobilitätsentlastung für Berufstätige in Berlin

() – Um die arbeitende Bevölkerung zu entlasten, die finanziell besonders unter den zuletzt stark gestiegenen Benzinpreisen leidet, schlagen die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU ein „Paket für berufliche Mobilität“ vor. „Konkret wollen wir Dienstreisen mit dem privaten Pkw entlasten sowie eine steuerfreie Mobilitätspauschale als Tarifinstrument einführen“, sagten Dennis Radtke, der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, und Volker Ullrich, der Chef der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerunion, dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).

Die beiden Vertreter des christlich-sozialen Parteiflügels begrüßen, dass die Pendlerpauschale ganz unabhängig vom -Krieg bereits mit dem Jahreswechsel auf 38 Cent pro Kilometer angehoben worden ist für den Weg von und zur Arbeit. „Diese Logik muss auch dort gelten, wo Beschäftigte im Auftrag ihres Arbeitgebers mit dem privaten Pkw unterwegs sind“, fordern Radtke und Ullrich, da ihnen zufolge rund 27 Prozent der Dienstreisen mit dem eigenen Auto stattfinden, dafür aber nur 30 Cent als steuerfreie Erstattung angesetzt werden dürfen.

Zwei Möglichkeiten sieht der Arbeitnehmerflügel für die Anpassung auf 38 Cent. Dies könne entweder im Bundesreisekostengesetz passieren, an dem sich das Einkommensteuerrecht orientiert, oder es werde darin auf die entsprechend hohe Pendlerpauschale verwiesen. „Das wäre nicht nur systematisch sauber, sondern vor allem gerecht“, so Radtke und Ullrich: „Wer sein eigenes Fahrzeug für den Beruf einsetzt, verdient eine faire steuerfreie Erstattung, die sich an der tatsächlichen Belastung orientiert.“

Für Pendler regen sie noch ein weiteres Instrument an: „Wo Tarifpartner Verantwortung übernehmen können, wollen wir eine steuerfreie Mobilitätszulage als tarifliches Instrument ermöglichen – gezielt für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten, unbürokratisch über die Arbeitgeber und ähnlich praktikabel wie die Corona-Sonderzahlungen“, erklärten Radtke und Ullrich weiter. „Das stärkt die Tarifautonomie, schafft Lösungen nah an der betrieblichen Wirklichkeit und sorgt dafür, dass Entlastung gezielt bei Beschäftigten mit hohen Fahrtkosten ankommt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDU und CSU schlagen ein "Paket für berufliche Mobilität" vor, um die arbeitende Bevölkerung zu entlasten.
  • Vorschläge enthalten die Anhebung der steuerfreien Erstattung für Dienstreisen mit dem eigenen Pkw auf 38 Cent pro Kilometer.
  • Einführung einer steuerfreien Mobilitätszulage für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten wird angeregt.

Warum ist das wichtig?

  • Entlastung der arbeitenden Bevölkerung von steigenden Benzinpreisen
  • Förderung gerechter steuerfreier Erstattungen für Dienstreisen mit privat genutztem Pkw
  • Unterstützung für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten durch gezielte Mobilitätszulagen

Wer ist betroffen?

  • arbeitende Bevölkerung
  • Beschäftigte, die mit dem eigenen Pkw dienstlich unterwegs sind
  • Pendler mit hohen Fahrtkosten

Zahlen/Fakten?

  • 38 Cent pro Kilometer Pendlerpauschale seit Jahreswechsel
  • 27 Prozent der Dienstreisen mit dem eigenen Auto
  • 30 Cent steuerfreie Erstattung für Dienstreisen mit privatem Pkw

Wie geht’s weiter?

  • Einführung eines "Pakets für berufliche Mobilität" durch CDU und CSU-Arbeitnehmerflügel
  • Anpassung der steuerfreien Erstattung für Dienstreisen mit dem privaten Pkw auf 38 Cent
  • Einführung einer steuerfreien Mobilitätszulage für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten
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