Berg fordert niedrigere Kosten für private Altersvorsorge

17. März 2026
1 min Lesezeit

Berg fordert niedrigere Kosten für private Altersvorsorge

Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt

Saarland: Kritik an Altersvorsorgegebühren

() – Die saarländische Verbraucherschutzministerin Petra Berg (SPD) hat die geplante Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für das neue Standardprodukt der privaten Altersvorsorge scharf kritisiert. Sie sagte am Dienstag, dass staatlich gefördertes Geld bei den Menschen ankommen müsse und nicht über Gebühren zu einem Geschäftsmodell für Banken und Finanzgesellschaften werden dürfe.

Aus Sicht des Verbraucherschutzes sei die im Gesetzentwurf vorgesehene Grenze deutlich zu hoch.

Sinnvoll wären maximal 0,5 Prozent, besser noch etwa 0,2 Prozent. Berg verwies darauf, dass Gebühren von 1,5 Prozent über eine Sparphase von 30 oder 40 Jahren mehrere zehntausend Euro der späteren Rente kosten und die Produkte im schlimmsten Fall unrentabel machen könnten.

Neben den Kosten sieht die Ministerin ein weiteres Problem in mangelnder Transparenz und provisionsgetriebenen Verkaufsgesprächen.

Altersvorsorgeprodukte müssten einfach verständlich sein und auch ohne Beratung funktionieren. Sie forderte, sich an erfolgreichen europäischen Modellen wie dem in zu orientieren, wo die Kosten deutlich niedriger lägen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Petra Berg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Saarlands Verbraucherschutzministerin Petra Berg kritisiert Kostenobergrenze von 1,5 % für private Altersvorsorge.
  • Sie fordert maximal 0,5 % oder besser 0,2 % als Obergrenze.
  • Mangelnde Transparenz und provisionsgetriebene Verkaufsgespräche als weitere Probleme angesprochen.

Warum ist das wichtig?

  • Kritische Überprüfung der Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für Altersvorsorgeprodukte
  • Hohe Gebühren könnten zukünftige Renten stark negativ beeinflussen
  • Forderung nach mehr Transparenz und einfacher Verständlichkeit der Produkte

Wer ist betroffen?

  • Verbraucher in Deutschland
  • Banken und Finanzgesellschaften
  • zukünftige Rentenbezieher

Zahlen/Fakten?

  • Geplante Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für private Altersvorsorge
  • Sinnvolle Gebührenmaxima: 0,5 Prozent, idealerweise 0,2 Prozent
  • Hohe Gebühren können mehrere zehntausend Euro der Rente kosten über 30-40 Jahre

Wie geht’s weiter?

  • Forderung nach maximal 0,5 Prozent Gebühren
  • Orientierung an erfolgreichen europäischen Modellen
  • Verbesserung der Transparenz und Verständlichkeit der Produkte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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