Fast 13.000 junge Menschen in Schleswig-Holstein ohne Wohnung

14. April 2026
1 min Lesezeit

Fast 13.000 junge Menschen in Schleswig-Holstein ohne Wohnung

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohnungslosigkeit unter jungen Menschen in Schleswig-Holstein

() – Fast 13.000 junge Menschen unter 25 Jahren sind in wohnungslos untergebracht. Das teilte der Landesverband der Linken mit und berief sich dabei auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage seiner Bundestagsfraktion.

Demnach stieg die Zahl innerhalb von zwei Jahren um 67 Prozent.

Die Landesregierung habe bislang nicht ausreichend reagiert, kritisierte die Partei. Landessprecherin Jana Lemke bezeichnete die bisherigen Maßnahmen als unzureichend: „34 Housing-First-Wohnungen für 13.000 Betroffene ist kein System, das ist Symbolpolitik.“

Die Landesregierung müsse Housing First zum Standard machen. Besonders gravierend sei die Situation für junge Erwachsene, die mit 18 Jahren aus der Jugendhilfe entlassen werden, und für junge Frauen, die vor häuslicher Gewalt fliehen.

Landessprecher Gerrit Schienke sagte, für diese Gruppen gebe es kaum spezifische Anlaufstellen.

Die Linke forderte eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für den öffentlichen Wohnungsbau, einen Stopp des Verkaufs öffentlichen Wohnraums und verbindliche Landesprogramme für alle Kommunen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Fast 13.000 junge Menschen unter 25 Jahren sind in Schleswig-Holstein wohnungslos.
  • Zahl der Wohnungslosen ist innerhalb von zwei Jahren um 67 Prozent gestiegen.
  • Die Linke kritisiert unzureichende Maßnahmen der Landesregierung und fordert spezifische Unterstützung für betroffene Gruppen.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Wohnungslosigkeit unter jungen Menschen um 67 Prozent in zwei Jahren
  • Unzureichende Maßnahmen der Landesregierung, die nicht den Bedürfnissen gerecht werden
  • Dringende Notwendigkeit für spezifische Anlaufstellen und Unterstützung für besonders betroffene Gruppen

Wer ist betroffen?

  • junge Menschen unter 25 Jahren in Schleswig-Holstein
  • junge Erwachsene, die aus der Jugendhilfe entlassen werden
  • junge Frauen, die vor häuslicher Gewalt fliehen

Zahlen/Fakten?

  • 13.000 junge Menschen unter 25 Jahren in Schleswig-Holstein wohnungslos
  • Zahl der Wohnungslosen stieg um 67 Prozent innerhalb von zwei Jahren
  • 34 Housing-First-Wohnungen für 13.000 Betroffene

Wie geht’s weiter?

  • Landesregierung soll Housing First zum Standard machen
  • Erhöhung der Fördermittel für den öffentlichen Wohnungsbau gefordert
  • Stopp des Verkaufs öffentlichen Wohnraums und verbindliche Landesprogramme für Kommunen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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