Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Soziale Unterstützung in Hessen: Wohnraumhilfe
Wetzlar () – Die hessische Sozialministerin Heike Hofmann (SPD) hat am Freitag in Wetzlar einen Förderbescheid an ein Housing-First-Projekt der Caritas übergeben. Damit unterstützt das Land das Vorhaben ‚Wohnraumhilfe Lahn-Dill‘, eines der ersten Projekte dieser Art im Rahmen einer neuen Landesstrategie zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit, teilte das Ministerium mit.
Das Projekt stellt Menschen ohne Vorbedingungen eine Wohnung zur Verfügung und bietet gleichzeitig sozialpädagogische Begleitung an.
Für das Jahr 2026 erhält das Projekt zunächst rund 57.000 Euro, insgesamt sind für dieses Jahr bis zu 150.000 Euro vorgesehen. Eine Fortführung mit jeweils 150.000 Euro ist für 2027 und 2028 geplant.
Die Landesstrategie orientiert sich an einer Studie des GISS-Instituts, die für September 2023 ein Mindestausmaß von rund 1.700 obdachlosen und etwa 1.900 verdeckt wohnungslosen Menschen in Hessen ausweist.
Die Strategie soll als langfristiger, ressortübergreifender Entwicklungsprozess verstanden werden, in den die Hessische Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe eng eingebunden ist.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Obdachloser (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hessische Sozialministerin Heike Hofmann übergibt Förderbescheid an Caritas für Housing-First-Projekt.
- Projekt bietet bedingungslose Wohnungen und sozialpädagogische Begleitung für Obdachlose.
- Für 2026 werden 57.000 Euro bereitgestellt, bis zu 150.000 Euro insgesamt für das Jahr vorgesehen.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung von Obdachlosen durch Housing-First-Projekt
- Langfristige Strategie zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit in Hessen
- Sozialpädagogische Begleitung als integrativer Bestandteil der Wohnraumhilfe
Wer ist betroffen?
- Menschen ohne Vorbedingungen
- Obdachlose in Hessen
- Verdeckt wohnungslose Menschen in Hessen
Zahlen/Fakten?
- 57.000 Euro für das Housing-First-Projekt im Jahr 2026
- Bis zu 150.000 Euro für das Jahr 2023 vorgesehen
- 1.700 obdachlose und etwa 1.900 verdeckt wohnungslose Menschen in Hessen
Wie geht’s weiter?
- Fortführung des Projekts mit jeweils 150.000 Euro für 2027 und 2028
- Integration in die langfristige Landesstrategie zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit
- Einbindung der Hessischen Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe
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