NRW stockt Förderung für Landärzte auf 3,5 Millionen Euro auf

12. Januar 2026
1 min Lesezeit

NRW stockt Förderung für Landärzte auf 3,5 Millionen Euro auf

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen 2026

() – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Mittel für ihr Hausarztaktionsprogramm im Jahr 2026 auf 3,5 Millionen Euro erhöht. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Montag mit.

Damit stehen eine Million Euro mehr zur Verfügung als in den Vorjahren. Zugleich wurde das Programm entbürokratisiert und stärker auf kleine Kommunen mit weniger als 30.000 Einwohnern fokussiert, in denen die hausärztliche Versorgung gefährdet ist.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betonte, das Programm sei ein zentrales Instrument, um die wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum zu stärken.

Seit dem Start im Jahr 2009 wurden mehr als 1.000 Maßnahmen mit über 28 Millionen Euro gefördert. Die Nachfrage sei in den letzten Jahren so groß gewesen, dass zusätzliche Mittel bereitgestellt werden mussten.

Mehr als die Hälfte der rund 11.000 Hausärzte in sei über 55 Jahre alt.

Gefördert werden können nun neben der Übernahme oder Gründung einer Praxis und der Einrichtung von Lehrpraxen erstmals auch die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren. Die Antragstellung erfolgt online über ein Landesportal.

Die Förderbeträge werden als Pauschalen ausgezahlt. Die Kriterien für Fördergebiete wurden vereinfacht: Statt zwei Listen mit unterschiedlichen Förderhöhen gibt es nun eine einheitliche Liste mit einer maximalen Förderhöhe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NRW-Landesschild (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-westfälische Landesregierung erhöht Mittel für Hausarztaktionsprogramm 2026 auf 3,5 Millionen Euro.
  • Programm wird entbürokratisiert und fokussiert auf kleine Kommunen mit weniger als 30.000 Einwohnern.
  • Förderung umfasst auch die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Mittel für ärztliche Versorgung verbessert den Zugang zu Gesundheitsdiensten in ländlichen Gebieten.
  • Fokussierung auf kleine Kommunen bekämpft drohende ärztliche Unterversorgung.
  • Entbürokratisierung und vereinfachte Antragstellung fördern die Teilnahme am Programm.

Wer ist betroffen?

  • Hausärzte in Nordrhein-Westfalen
  • Kleine Kommunen mit weniger als 30.000 Einwohnern
  • Patienten in ländlichen Gebieten

Zahlen/Fakten?

  • 3,5 Millionen Euro für das Hausarztaktionsprogramm 2026
  • Eine Million Euro mehr als in den Vorjahren
  • Über 28 Millionen Euro seit Start 2009 in mehr als 1.000 Maßnahmen gefördert

Wie geht’s weiter?

  • Antragsstellung online über ein Landesportal möglich
  • Förderung für Gründung von Medizinischen Versorgungszentren
  • Vereinfachte Kriterien für Fördergebiete
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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