Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Trends in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – In Nordrhein-Westfalen ist die Teilzeitbeschäftigung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, arbeitete im Juni 2025 nahezu ein Drittel (30,4 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit.
Das sind 4,7 Prozentpunkte mehr als zehn Jahre zuvor.
Insgesamt waren im Land rund 7,3 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, ein Plus von 14,7 Prozent seit 2015.
Der Anstieg der Teilzeitquote fiel bei Männern mit einem Zuwachs von 63,4 Prozent auf etwa 550.100 Personen besonders stark aus. Bei Frauen stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 28,5 Prozent auf rund 1,7 Millionen.
Die Teilzeitquote lag 2025 bei Männern bei 13,9 Prozent und bei Frauen bei 49,9 Prozent.
Die regionalen Unterschiede sind groß: Die niedrigste Teilzeitquote wies die Stadt Rheda-Wiedenbrück mit 15,6 Prozent auf, die höchste die Gemeinde Sonsbeck im Kreis Wesel mit 51,5 Prozent. Die kreisfreien Städte wie Düsseldorf (26,0 Prozent) oder Bielefeld (34,8 Prozent) lagen nicht grundsätzlich über dem Niveau der Gemeinden.
In 371 von 396 Gemeinden des Landes ist die Teilzeitquote seit 2015 gestiegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Teilzeitbeschäftigung in Nordrhein-Westfalen ist gestiegen; 30,4 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Teilzeit.
- Zuwachs der Teilzeitquote bei Männern um 63,4 % auf etwa 550.100 Personen; bei Frauen um 28,5 % auf rund 1,7 Millionen.
- Teilzeitquote variiert regional; niedrigste in Rheda-Wiedenbrück (15,6 %), höchste in Sonsbeck (51,5 %).
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Teilzeitbeschäftigung zeigt Veränderungen im Arbeitsmarkt und Bedürfnisse der Beschäftigten.
- Wichtige Erkenntnisse über Geschlechterunterschiede und regionale Disparitäten in der Teilzeitquote.
- Relevanz für politische und wirtschaftliche Entscheidungen zur Förderung von Arbeitsflexibilität.
Wer ist betroffen?
- sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen
- Männer
- Frauen
Zahlen/Fakten?
- 30,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit (Juni 2025)
- 4,7 Prozentpunkte Anstieg der Teilzeitquote seit 2015
- Rund 7,3 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Land (plus 14,7 Prozent seit 2015)
Wie geht’s weiter?
- Weiterverfolgung der Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung in NRW
- Analyse regionaler Unterschiede in der Teilzeitquote
- Maßnahmen zur Unterstützung von Teilzeitbeschäftigten in der Politik überlegen
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