Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Industriepolitik in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Hannover () – Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hat verbindliche europäische Regeln für lokale Wertschöpfung (Local Content) gefordert. Angesichts globaler Standortkonkurrenz und industriepolitischer Programme in den USA und China dürfe Wertschöpfung in Europa weder bei Förderprogrammen noch bei großen Investitionen dem Zufall überlassen bleiben, teilte der Bezirk mit.
Wer in Europa produziere oder vom Markt profitiere, müsse auch zur industriellen Substanz und zu tarifgebundener Arbeit beitragen.
Für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sei dies eine Frage der industriellen Basis, die von Branchen wie Automobil, Stahl und Maschinenbau geprägt werde, hieß es. Bezirksleiter Thorsten Gröger erklärte: „Wir befinden uns in einer Phase intensiver industriepolitischer Konkurrenz. Europa muss hier entschlossener handeln.“
Local-Content-Regeln seien eine Antwort auf unfaire Wettbewerbsbedingungen und dienten der Versorgungssicherheit.
Die Gewerkschaft erwarte, dass Landesregierungen und Landtagsfraktionen die Bedeutung der Frage anerkennen und aktiv werden.
Dazu gehörten parlamentarische Initiativen und die Nutzung von Einfluss im Bundesrat, um verbindliche Regelungen auf Bundes- und EU-Ebene voranzubringen. Investitionen müssten dabei mit tarifgebundener Beschäftigung und langfristigen Standortperspektiven verbunden sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fordert verbindliche europäische Regeln für lokale Wertschöpfung.
- Unternehmen sollen zur industriellen Substanz und tarifgebundener Arbeit in Europa beitragen.
- Gewerkschaft drängt auf parlamentarische Initiativen zur Stärkung des Standorts und der Versorgungssicherheit.
Warum ist das wichtig?
- Verbindliche Regeln sichern lokale Wertschöpfung in Europa.
- Schutz vor unfairem Wettbewerb und Stärkung der industriellen Basis.
- Notwendigkeit politischer Initiativen zur Unterstützung von tarifgebundener Arbeit.
Wer ist betroffen?
- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
- Produzierende Unternehmen in Europa
- Landesregierungen und Landtagsfraktionen
Zahlen/Fakten?
- Forderung nach verbindlichen europäischen Regeln für lokale Wertschöpfung
- Bedeutung für industrielle Basis in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
- Notwendigkeit tarifgebundener Beschäftigung und langfristiger Standortperspektiven
Wie geht’s weiter?
- Forderung nach verbindlichen europäischen Regeln für lokale Wertschöpfung
- Aktive Initiativen der Landesregierungen und Landtagsfraktionen notwendig
- Verbindung von Investitionen mit tarifgebundener Beschäftigung und langfristigen Perspektiven
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