Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zukunft des Volkswagen-Werks in Osnabrück
Osnabrück () – Die IG Metall hat den Volkswagen-Konzern aufgefordert, endlich Klarheit über die Zukunft des Werks Osnabrück zu schaffen. Bei einer Kundgebung vor den Werkstoren machte Bezirksleiter Thorsten Gröger deutlich, dass es ein Jahr nach den Zusagen der Konzernspitze weder ein Nachfolgemodell noch einen Investitionsplan gebe.
Dies sei verantwortungslos gegenüber der Belegschaft, die seit Jahren für Qualität und Zuverlässigkeit stehe.
Die Delegiertenversammlung der IG Metall Osnabrück fand an einem symbolträchtigen Ort statt: direkt vor dem Volkswagen-Werk, wo seit Monaten auf konkrete Zukunftsperspektiven gewartet wird. Hunderte Beschäftigte und Unterstützer kamen zusammen, um ein starkes Signal an die Unternehmensführung und die Politik zu senden.
Das Motto der Aktion lautete: „Advent, Advent – die Zukunft brennt!“. Die IG Metall erinnerte in ihrer Ansprache an die schwierigen Tarifverhandlungen des vergangenen Jahres und betonte, dass es gelungen sei, die Produktion des T-Roc Cabriolets am Standort Osnabrück fortzuführen.
Der Volkswagen-Konzern sei nun in der Pflicht, den Standort Osnabrück über das Jahr 2027 hinaus zu sichern und eine tragfähige Zukunftsstrategie vorzulegen.
Gröger kritisierte das Schweigen und die Spekulationen, die seit über 365 Tagen herrschten, und wies darauf hin, dass die Ungewissheit über die berufliche Zukunft der Beschäftigten nicht länger hingenommen werden könne. Osnabrück sei kein beliebiger Standort, sondern Teil der industriellen Identität des Landes, und die Beschäftigten verdienten Respekt und klare Perspektiven.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Aktion der IG Metall am 08.12.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- IG Metall fordert Klarheit über die Zukunft des Volkswagen-Werks Osnabrück.
- Kundgebung vor den Werkstoren mit Hunderten Beschäftigten und Unterstützern.
- Ungewissheit über Investitionspläne und berufliche Zukunft der Beschäftigten kritisiert.
Warum ist das wichtig?
- Klarheit über die Zukunft des Werks Osnabrück ist entscheidend für die Beschäftigten.
- Ungewissheit schadet der Motivation und Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Standort.
- Ein tragfähiger Investitionsplan ist notwendig für die langfristige Sicherung des Arbeitsplatzes.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte des Volkswagen-Werks Osnabrück
- IG Metall Mitglieder
- Unternehmensführung und Politik
Zahlen/Fakten?
- Kundgebung der IG Metall vor dem Volkswagen-Werk in Osnabrück
- Seit über 365 Tagen keine Klarheit über Nachfolgemodell oder Investitionsplan
- IG Metall fordert Zukunftsstrategie für den Standort über 2027 hinaus
Wie geht’s weiter?
- Volkswagen muss Zukunft des Werks Osnabrück klären.
- Notwendigkeit einer tragfähigen Zukunftsstrategie über 2027 hinaus.
- Ungewissheit über Beschäftigtenzukunft nicht länger hinnehmbar.
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