Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Auswirkungen des industriellen Wandels in Hannover
Hannover () – Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hat auf einer Aktivenkonferenz in Hannover vor den gesellschaftlichen Folgen des industriellen Rückbaus gewarnt. „Wenn Betriebe dichtmachen, verlieren nicht nur Menschen ihren Arbeitsplatz – ganze Regionen verlieren ihr Fundament“, sagte Bezirksleiter Thorsten Gröger.
Jeder verschwundene Arbeitsplatz reiße ein Stück Vertrauen aus der Gesellschaft.
Deutschland habe im vergangenen Jahr über 200.000 Industriearbeitsplätze verloren, hinter diesen Zahlen stünden Fachkräfte, Schichtarbeiter und Familien, deren Lebenspläne ins Wanken gerieten. „Industrie war nie nur Ökonomie“, so Gröger.
„Sie war Identität, Stolz und Zusammenhalt. In vielen Orten war das Werk der Herzschlag der Gemeinschaft“.
Die Gewerkschaft fordert ein Zukunftsprogramm mit einem Industriestrompreis von 5 Cent pro Kilowattstunde, Investitionen in Schlüsselbranchen und mehr Tarifbindung.
Industriepolitik sei Demokratiepolitik. Sichere Arbeitsplätze seien der soziale Airbag des Landes und Voraussetzung für Vertrauen, Stabilität und Zukunft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt warnt vor gesellschaftlichen Folgen des industriellen Rückbaus.
- Über 200.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland verloren, was Vertrauen und Lebenspläne gefährdet.
- Forderung nach einem Zukunftsprogramm mit Industriestrompreis, Investitionen und mehr Tarifbindung.
Warum ist das wichtig?
- Verlust von Arbeitsplätzen destabilisiert ganze Regionen
- Industrie hat soziale und identitätsstiftende Funktionen
- Sichere Arbeitsplätze sind essentiel für Vertrauen und Stabilität
Wer ist betroffen?
- Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren
- Familien, deren Lebenspläne betroffen sind
- Regionen, die ihr wirtschaftliches Fundament verlieren
Zahlen/Fakten?
- Über 200.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland verloren im vergangenen Jahr
- Verlust von Arbeitsplätzen betrifft Fachkräfte, Schichtarbeiter und deren Familien
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Wie geht’s weiter?
- Zukunftsprogramm mit Industriestrompreis von 5 Cent pro Kilowattstunde
- Investitionen in Schlüsselbranchen
- Erhöhung der Tarifbindung
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