VSMK beschließt Maßnahmen gegen Cybermobbing und für bessere E-Mobilität

19. Juni 2026
1 min Lesezeit

VSMK beschließt Maßnahmen gegen Cybermobbing und für bessere E-Mobilität

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verbraucherschutzinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern

() – hat auf der Konferenz der Verbraucherschutzminister (VSMK) in wichtige Impulse für den Verbraucherschutz gesetzt, wie das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz am Freitag mitteilte. Die Ministerinnen und Minister einigten sich unter anderem darauf, die Einführung eines Hilfebuttons in sozialen Netzwerken zu prüfen, um Opfern von Cybermobbing schnell und unkompliziert Hilfe zu bieten.

Zudem wurde beschlossen, die Preistransparenz und Nutzerfreundlichkeit der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu verbessern.

Konkret soll die Bundesregierung prüfen, ob soziale Netzwerke verpflichtet werden können, einen solchen Hilfebutton einzurichten, der Betroffene direkt an spezialisierte Beratungsstellen weiterleitet. „Hilfe muss dort ansetzen, wo sich das digitale Leben abspielt“, sagte Verbraucherschutzministerin Jacqueline Bernhardt. Im Bereich der E-Mobilität fordert Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem eine Deckelung der sogenannten Ad-hoc-Ladepreise, die oft deutlich teurer sind als Tarife mit Mitgliedschaft oder Abo.

Auch eine bessere Vorab-Transparenz der Preise soll geprüft werden.

Ein weiterer Beschluss betrifft die Sicherung der analogen Teilhabe. Die Konferenz folgte einem Antrag Mecklenburg-Vorpommerns, die Bundesregierung mit einem Prüfauftrag zu beauftragen, wie ein Recht auf nicht-digitale Angebote für Waren, Dienstleistungen und Verwaltungsleistungen festgeschrieben werden kann. „Wir dürfen diejenigen nicht außer Acht lassen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen“, betonte Bernhardt.

Die Beschlüsse sollen nun an die zuständigen Bundesministerien weitergeleitet werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mecklenburg-Vorpommern hat auf der Verbraucherschutzministerkonferenz wichtige Impulse für den Verbraucherschutz gesetzt.
  • Einführung eines Hilfebuttons in sozialen Netzwerken zur Unterstützung von Opfern von Cybermobbing wurde beschlossen.
  • Prüfung der Preistransparenz und Nutzerfreundlichkeit der Ladeinfrastruktur für Elektroautos sowie ein Antrag auf ein Recht auf nicht-digitale Angebote wurde eingebracht.

Warum ist das wichtig?

  • Einführung eines Hilfebuttons in sozialen Netzwerken zur Unterstützung von Cybermobbing-Opfern
  • Verbesserung der Preistransparenz und Nutzerfreundlichkeit der Ladeinfrastruktur für Elektroautos
  • Sicherung der analogen Teilhabe für Menschen ohne Zugang zu digitalen Angeboten

Wer ist betroffen?

  • Opfer von Cybermobbing
  • Nutzer von Elektroautos
  • Personen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen

Zahlen/Fakten?

  • Einführung eines Hilfebuttons in sozialen Netzwerken zur Hilfe bei Cybermobbing
  • Prüfung der Deckelung der Ad-hoc-Ladepreise für Elektroautos
  • Antrag auf ein Recht auf nicht-digitale Angebote für Waren und Dienstleistungen

Wie geht’s weiter?

  • Einführung eines Hilfebuttons in sozialen Netzwerken prüfen
  • Preistransparenz und Nutzerfreundlichkeit der Ladeinfrastruktur für Elektroautos verbessern
  • Prüfauftrag für ein Recht auf nicht-digitale Angebote an die Bundesregierung weiterleiten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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