Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Schlag gegen Schwarzarbeit im Saarland
Saarbrücken () – Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken und der Zoll haben am frühen Morgen des 17. Juni einen grenzüberschreitenden Schlag gegen Schwarzarbeit in der Pflegebranche geführt. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, durchsuchten Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gemeinsam mit der französischen Gendarmerie Nationale mehrere Objekte im Saarland und im angrenzenden Frankreich.
Im Zuge der Maßnahmen wurden zwei Personen festgenommen, gegen die Europäische Haftbefehle vorlagen.
Es handelt sich um eine 46-jährige rumänische Staatsangehörige und einen 59-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Sie stehen im Verdacht, vornehmlich osteuropäische Pflegekräfte zur häuslichen Pflege vermittelt zu haben, wobei die tatsächlichen täglichen Arbeitszeiten die arbeitsvertraglich vereinbarten und zur Sozialversicherung gemeldeten Zeiten wesentlich überstiegen haben sollen.
Die Beschuldigten werden derzeit den zuständigen französischen Justizbehörden vorgeführt.
Die weiteren gerichtlichen Entscheidungen sowie das gegebenenfalls anschließende Auslieferungsverfahren liegen in der Zuständigkeit der französischen Behörden und der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.
Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei und Zoll führen am 17. Juni einen Schlag gegen Schwarzarbeit in der Pflegebranche durch.
- Zwei Personen, eine Rumänin und ein Deutscher, werden festgenommen; sie vermitteln osteuropäische Pflegekräfte.
- Umfangreiche Beweismittel werden sichergestellt; Ermittlungen dauern an.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Schwarzarbeit in der Pflegebranche
- Schutz der Rechte von Pflegekräften und Sicherstellung angemessener Arbeitsbedingungen
- Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Behörden zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität
Wer ist betroffen?
- 46-jährige rumänische Staatsangehörige
- 59-jähriger deutscher Staatsangehöriger
- osteuropäische Pflegekräfte
Zahlen/Fakten?
-
- Juni: grenzüberschreitender Schlag gegen Schwarzarbeit
- 2 Personen festgenommen: 46-jährige Rumänin und 59-jähriger Deutscher
- 52 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt
Wie geht’s weiter?
- Weitere gerichtliche Entscheidungen durch französische Behörden
- Auslieferungsverfahren könnte folgen
- Ermittlungen werden fortgesetzt
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