Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik: Ostdeutsche Kraftwerksstandorte im Fokus
Potsdam () – Die Wirtschafts- und Energieministerien der Länder Brandenburg und Sachsen haben die Bundesregierung aufgefordert, bei der geplanten Kraftwerksstrategie ostdeutsche Standorte stärker zu berücksichtigen. Sie lehnen einen sogenannten Südbonus ab, der vor allem Regionen in Süddeutschland bei der Vergabe neuer Kraftwerkskapazitäten begünstigen würde.
Die Ministerien betonten am Donnerstag, dass die ostdeutschen Länder über Jahrzehnte die Energieversorgung gesichert hätten und nun nicht zu Verlierern des Strukturwandels werden dürften.
Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller (SPD) erklärte, das Ziel sei, dass die Lausitz auch künftig Energiestandort bleibe. Die Region biete bereits notwendige Anlagen und qualifiziertes Personal.
Die Lausitz nicht zu berücksichtigen, würde die jahrzehntelangen Transformationsbemühungen eines traditionellen Energiestandortes mit Füßen treten, so Keller. Für die Fähigkeit des Wiederaufbaus der Versorgung nach einem Blackout sei eine ausgewogene regionale Verteilung der Gaskraftwerke unerlässlich.
Sachsens Minister Dirk Panter (SPD) forderte, dass mindestens ein Drittel der künftigen Kraftwerksstandorte nördlich der Netzengpässe und damit auch im Osten entstehen müsse.
Das Ausschreibungsdesign könne entsprechend ausgestaltet werden. Die bestehenden Standorte in Mitteldeutschland und der Lausitz böten sich ideal für künftige Gaskraftwerke an, verfügten über die erforderliche Infrastruktur und erfahrenes Personal.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gas-Verdichterstation Mallnow (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Brandenburg und Sachsen fordern Berücksichtigung ostdeutscher Standorte in der Kraftwerksstrategie.
- Südbonus für Süddeutschland wird abgelehnt.
- Forderung nach mindestens einem Drittel der Kraftwerksstandorte im Osten.
Warum ist das wichtig?
- Berücksichtigung ostdeutscher Standorte fördert regionale wirtschaftliche Stabilität.
- Vermeidung eines Ungleichgewichts zwischen Ost- und Süddeutschland schützt traditionelle Energiestandorte.
- Optimale Nutzung vorhandener Infrastruktur und Fachkräfte in der Lausitz.
Wer ist betroffen?
- Wirtschafts- und Energieministerien der Länder Brandenburg und Sachsen
- Region Lausitz
- künftige Kraftwerksstandorte im Osten
Zahlen/Fakten?
- Brandenburg und Sachsen lehnen Südbonus bei Kraftwerksstrategien ab
- Mindestvorgabe: Ein Drittel der Kraftwerksstandorte soll im Osten entstehen
- Lausitz bietet notwendige Anlagen und qualifiziertes Personal für Gaskraftwerke
Wie geht’s weiter?
- Berücksichtigung ostdeutscher Standorte in der Kraftwerksstrategie
- Ablehnung des Südbonus für Süddeutschland
- Forderung nach einem Drittel der Kraftwerksstandorte im Osten
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