Bayerns Landarztprämie weiterhin stark nachgefragt

28. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Bayerns Landarztprämie weiterhin stark nachgefragt

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Bayern: Landarztprämie 2023

() – Die bayerische Landarztprämie stößt auch in diesem Jahr auf große Resonanz. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach teilte am Sonntag mit, dass seit Jahresbeginn bereits 158 Förderungen für ärztliche Niederlassungen im ländlichen Raum vergeben wurden.

„Das zeigt ganz klar, dass wir in mit der Landarztprämie den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagte Gerlach.

Konkret wurden die Prämien bisher an 89 Hausärzte, 14 Kinderärzte, 6 Augenärzte sowie weitere Fachärzte vergeben. Zudem profitierten 14 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten und 21 Psychotherapeuten von der Förderung.

Die Ministerin verwies auf die anhaltenden Herausforderungen in der ambulanten Versorgung, da im Freistaat derzeit rund 350 Hausarztsitze unbesetzt seien und der Altersdurchschnitt der Hausärzte bei etwa 55 Jahren liege.

Die Landarztprämie unterstützt Niederlassungen in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern mit bis zu 60.000 Euro, für Psychotherapeuten sind bis zu 20.000 Euro möglich. Seit dem Start des Programms im Jahr 2012 wurden insgesamt 1.477 Ärzte gefördert.

Für das Förderprogramm zum Erhalt der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum hat der Freistaat seit 2012 rund 95 Millionen Euro bereitgestellt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 158 Förderungen für ärztliche Niederlassungen im ländlichen Raum seit Jahresbeginn
  • Unterstützung für 89 Hausärzte, 14 Kinderärzte, 6 Augenärzte und weitere Fachärzte
  • Rund 350 Hausarztsitze im Freistaat derzeit unbesetzt

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum
  • Anwerbung und Unterstützung von Ärzten in unterversorgten Gebieten
  • Langfristige Reduzierung von unbesetzten Arztpraxen

Wer ist betroffen?

  • Ärzte in ländlichen Regionen Bayerns
  • Hausärzte, Kinderärzte, Augenärzte, Psychotherapeuten
  • Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern

Zahlen/Fakten?

  • 158 Förderungen seit Jahresbeginn
  • 1.477 Ärzte seit Programmstart 2012 gefördert
  • 95 Millionen Euro bereitgestellt seit 2012

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Förderungen für ärztliche Niederlassungen in ländlichen Gebieten erwarten
  • Fortdauernde Maßnahmen zur Bekämpfung des Hausarztemangels
  • Erhöhung der finanziellen Mittel für das Förderprogramm möglich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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