DIW-Ökonomin Kemfert ruft zum Gassparen auf

3. Februar 2026
1 min Lesezeit

DIW-Ökonomin Kemfert ruft zum Gassparen auf

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Energiepolitik in Deutschland: Gasspeicher unter Druck

() – Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hat angesichts der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher zum Gassparen aufgerufen.

„Es ist sinnvoll, den Gasverbrauch weiter zu senken“, sagte Kemfert den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Wer kann, sollte auch über einen Wechsel der Gasheizung nachdenken, denn jede neue Wärmepumpe reduziert dauerhaft Kosten, Abhängigkeiten und Krisenrisiken.“

Dass die deutschen Gasspeicher derzeit für die Jahreszeit ungewöhnlich sind, ist für Kemfert ein Alarmzeichen. „Die Versorgung ist aktuell gesichert, aber die niedrigen Füllstände sind ein klares Warnsignal“, sagte die Wissenschaftlerin. „Der Puffer ist kleiner als in früheren Jahren, und das erhöht die Anfälligkeit für Kälteperioden und Preissprünge.“

Durch den Import von LNG sei flexibel geworden, aber auch stärker abhängig vom Weltmarkt und Preisschwankungen. Sollte US-Präsident Donald Trump sich entscheiden, LNG-Exporte zu stoppen, wäre ein sofortiger Versorgungsengpass „unwahrscheinlich“, sagte Kemfert, „ein deutlicher Preisschock aber sehr realistisch.“ Besonders problematisch wäre die Speicherbefüllung im Sommer, die dann deutlich schwieriger und teurer würde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Claudia Kemfert ruft zum Gassparen auf.
  • Deutsche Gasspeicher sind ungewöhnlich leer.
  • Niedrige Füllstände erhöhen Anfälligkeit für Kälteperioden und Preissprünge.

Warum ist das wichtig?

  • Senkung des Gasverbrauchs kann Kosten und Abhängigkeiten reduzieren.
  • Niedrige Füllstände der Gasspeicher erhöhen Anfälligkeit für Kälteperioden und Preisschwankungen.
  • Abhängigkeit von internationalen LNG-Preisschwankungen kann Versorgungssicherheit gefährden.

Wer ist betroffen?

  • Haushalte mit Gasheizungen
  • Verbraucher, die Gas nutzen
  • Gasspeicherbetreiber

Zahlen/Fakten?

  • Deutsche Gasspeicher sind für die Jahreszeit ungewöhnlich leer.
  • Versorgung ist aktuell gesichert, aber niedrige Füllstände erhöhen Anfälligkeit für Kälteperioden und Preissprünge.
  • Speicherbefüllung im Sommer könnte deutlich schwieriger und teurer werden.

Wie geht’s weiter?

  • Gasverbrauch weiter senken
  • Über Wechsel der Gasheizung nachdenken
  • Vorsicht vor Preisschwankungen und Kälteperioden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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