Netzagentur: Gasverbrauch steigt um fünf Prozent

22. November 2025
1 min Lesezeit

Netzagentur: Gasverbrauch steigt um fünf Prozent

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Trends im Gasverbrauch in Deutschland

() – Die Haushalte und die Industrie nutzen mehr Gas als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn sei der Gasverbrauch in im Vergleich zu 2024 um „etwa 30.000 Terawattstunden oder fünf Prozent“ gestiegen, sagte Netzagentur-Präsident Klaus Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

„Das ist nachvollziehbar, haben wir doch auf die unschönen Appelle zum Gassparen verzichtet. Wir wollen an diesen Weihnachten keine Debatten führen, ob man im Wohnzimmer ein Grad mehr heizt“, sagte er. Die Versorgungssicherheit mindere das nicht.

Auf die Nachfrage, ob dies unabhängig von einem kalten Winter gelte, erklärte Müller, die Temperaturen seien natürlich nicht egal. „Aber wir können prognostizieren, dass es keine schlechten Nachrichten geben wird, wenn nicht mehrere Faktoren ineinandergreifen.“ Konkret nannte er „unerwartete kriegerische Entwicklungen, massive Störungen in der Infrastruktur und ein sehr kalter Winter“. Stand heute sei so eine Entwicklung nicht zu erwarten. „Dass man mit Gas aber nicht verschwenderisch umgehen sollte, zeigt schon ein Blick auf die Preise.“

Im Unterschied zu den Vorjahren sind die Gasspeicher derzeit nur zu dreiviertel gefüllt – für Müller kein Grund zur Beunruhigung. „Wir haben funktionierende Flüssiggas-Terminals. Deswegen können wir entspannter auf einen Füllstand von 75 Prozent im November blicken als in den Jahren davor“, sagte der Netzagentur-Chef.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der Gasverbrauch von Januar bis Oktober 2025 bei etwa 666 Terawattstunden, im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres wurden 634 TWh genutzt – eine Erhöhung von 5,05 Prozent. Auf Haushalts- und Gewerbekunden entfallen aktuell rund 37 Prozent des Gasverbrauchs, 63 Prozent auf die Industrie.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gasverbrauch in Deutschland seit Jahresbeginn um etwa 30.000 Terawattstunden oder fünf Prozent gestiegen
  • Gasspeicher derzeit nur zu dreiviertel gefüllt, jedoch keine Beunruhigung laut Netzagentur-Chef
  • 37 Prozent des Gasverbrauchs entfallen auf Haushalts- und Gewerbekunden, 63 Prozent auf die Industrie

Warum ist das wichtig?

  • Steigender Gasverbrauch zeigt erhöhte Abhängigkeit von fossilen Energien.
  • Füllstand der Gasspeicher und funktionierende Flüssiggas-Terminals erhöhen Versorgungssicherheit.

Wer ist betroffen?

  • Haushalte
  • Gewerbekunden
  • Industrie

Zahlen/Fakten?

  • Gasverbrauch in Deutschland steigerte sich um etwa 30.000 Terawattstunden oder 5 Prozent seit Jahresbeginn 2024.
  • Gasverbrauch von Januar bis Oktober 2025: 666 Terawattstunden, im Vorjahr 634 Terawattstunden (+5,05 Prozent).
  • Aktueller Anteil des Gasverbrauchs: 37 Prozent Haushalts- und Gewerbekunden, 63 Prozent Industrie.

Wie geht’s weiter?

  • Weiterhin steigender Gasverbrauch in Haushalten und Industrie
  • Prognosen für Winter und Versorgungssicherheit bleiben positiv
  • Gasspeicher aktuell zu 75 Prozent gefüllt, ausreichend für den Winter
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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