Linke sieht rechtliche Hürden für Social-Media-Verbot

2. April 2026
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Linke sieht rechtliche Hürden für Social-Media-Verbot

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medienpolitik in Berlin: Soziale Medien und Jugendliche

() – In der Debatte um Beschränkungen für soziale Medien sieht die Linke erhebliche Hürden für ein pauschales Verbot für junge Menschen. Ein pauschales Verbot sei „weder technisch noch rechtlich wirklich umsetzbar“, sagte der medienpolitische Sprecher der Linkenfraktion, David Schliesig, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bestärkt uns in unserer Auffassung und verweist auf erhebliche Hürden im EU-Recht und im Grundgesetz, insbesondere mit Blick auf das Elternrecht“, sagte der Linken-Politiker weiter. In einem Gutachten weist der Wissenschaftliche Dienst (WD) auf rechtliche Hürden für ein nationales Verbot von Sozialen Medien für Jugendliche hin.

Die Debatte über Social-Media-Verbote finde viel zu oft ohne die Beteiligung junger Menschen statt und ohne die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten ernsthaft zu berücksichtigen, so Schliesig. Sie greife zu kurz, um die eigentlichen Probleme im digitalen Raum zu lösen, und beschneide zugleich die Grundrechte junger Menschen. „Mit dem Digital Services Act auf EU-Ebene und dem Digitale Dienste Gesetz in verfügen wir bereits über die notwendigen Instrumente“, sagte er. Was fehle, sei ihre konsequente Umsetzung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linke sieht Hürden für pauschales Verbot sozialer Medien für junge Menschen.
  • Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags weist auf rechtliche Probleme hin.
  • Debatte über Social-Media-Verbote ignoriert oft die Meinungen junger Menschen.

Warum ist das wichtig?

  • Pauschales Verbot für junge Menschen ist technisch und rechtlich schwer umsetzbar.
  • Vorhandene rechtliche Hürden im EU-Recht und Grundgesetz müssen berücksichtigt werden.
  • Notwendigkeit, junge Menschen in die Debatte einzubeziehen und bestehende Gesetze konsequent umzusetzen.

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • Pauschales Verbot für junge Menschen sei "weder technisch noch rechtlich wirklich umsetzbar"
  • Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags weist auf erhebliche Hürden im EU-Recht und Grundgesetz hin
  • Bestehende rechtliche Möglichkeiten werden oft nicht ernsthaft berücksichtigt

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung des Digital Services Act und des Digitalen Dienste Gesetzes erforderlich
  • Beteiligung junger Menschen in der Debatte über Social-Media-Verbote anstreben
  • Berücksichtigung bestehender rechtlicher Möglichkeiten und Herausforderungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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