Hamburger Linke lehnt pauschales Social-Media-Verbot für Kinder ab

7. März 2026
1 min Lesezeit

Hamburger Linke lehnt pauschales Social-Media-Verbot für Kinder ab

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medienpolitik in Hamburg: Debatte um Altersgrenze

() – Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich gegen den Vorstoß des Hamburger Senats für ein Nutzungsverbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren ausgesprochen. Die medienpolitische Sprecherin der Fraktion, Marie Kleinert, teilte mit, dass pauschale Altersverbote am eigentlichen Problem vorbeigingen.

Kleinert kritisierte, dass der Beschluss zur ’sicheren Nutzung sozialer Medien‘, den der Senat in der Ministerpräsidentenkonferenz in unterstützt habe, als Jugendschutz verkauft werde, aber tief in Grundrechte eingreife.

Nicht die Nutzung sozialer Medien an sich sei gefährlich, sondern die dahinterliegenden Geschäftsmodelle der Plattformen, die auf Aufmerksamkeitsmaximierung, algorithmischer Manipulation und Datenverwertung basierten.

Statt Verboten brauche es klare Regeln gegen manipulative Designelemente, verbindliche Haftungsstandards und eine echte Stärkung der Medienkompetenz, besonders in Familien mit weniger Ressourcen. Eine verpflichtende Alterskontrolle im Netz würde zudem umfassende Überwachungs- und Identifikationsverfahren erfordern, was erhebliche Risiken für den Datenschutz und die digitale Teilhabe berge, so die Linken-Politikerin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linke in Hamburg lehnt das vorgeschlagene Nutzungsverbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren ab.
  • Kritisiert wird, dass der Senat damit Grundrechte einschränkt und die eigentlichen Probleme ignoriert.
  • Forderung nach klaren Regeln gegen manipulative Designelemente und Stärkung der Medienkompetenz.

Warum ist das wichtig?

  • Pauschale Altersverbote ignorieren das eigentliche Problem.
  • Eingriff in Grundrechte wird als Jugendschutz verkleidet.
  • Notwendigkeit von klaren Regeln und Stärkung der Medienkompetenz.

Wer ist betroffen?

  • Kinder unter 14 Jahren
  • Familien mit weniger Ressourcen
  • Nutzer sozialer Medien

Zahlen/Fakten?

  • Altersverbot für Kinder unter 14 Jahren abgelehnt
  • Kritisiert Eingriff in Grundrechte durch den Beschluss
  • Fokus auf manipulative Designelemente und Medienkompetenz statt auf Verbote

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der Medienkompetenz in Familien mit weniger Ressourcen
  • Klare Regeln gegen manipulative Designelemente und verbindliche Haftungsstandards
  • Ablehnung der verpflichtenden Alterskontrolle im Netz wegen Datenschutzrisiken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss